05.12.09 – Bremen

Meisenfrei – Konzert Nr. 186

Zum 7. Mal im Meisenfrei. Damit ist dieses wieder Spitzenreiter unserer Besuche.

Das Meisenfrei hat einen neuen Besitzer – und nett ist er!

Obwohl in Bremen Ausnahmezustand herrschte (“Wetten Dass” war in der Stadt – Hotels und Parkplätze waren nicht zu bekommen!), kamen dennoch viele Besucher zum Alternativprogramm.

Wir hatten als Couch-Gast Mike Lindner an der Pedal-Steel-Gitarre eingeladen.

Der Backstageraum des Meisenfreis: Super gemütlicher und anheimelnder 1,5m x 3m Raum mit dekorativer Wandbekleidung…

Das “Museum of modern art” konnte sich nicht länger in New York halten und ist mit seinen Exponaten umgezogen in den Backstageraum des Meisenfrei Blues Club.

Da soll einer sagen, Musiker seien nicht kreativ.

Nur um Missverständnisse zu vermeiden – NEIN, so kreativ sind wir leider nicht – dieses Kunstwerk haben andere kreative Köpfe geschaffen.

 

28.11.09 – Celle

CD-Kaserne

Heute haben wir in einer ehemaligen Panzerwerkstatt gespielt – sozusagen ein Kindheitstraum der kleinen sTRATS-Buben.

Die CD-Kaserne ist ein, wie der Name sozusagen bereits andeutet, ehemaliges Kasernengelände – heute aber ein Kulturverein.

Das war was Feines – Ein schicker Liveclub, in dem viele namenhafte Künstler auftreten – man kam sich ganz klein vor…

Es hat aber gut geklappt. Bereits bei unserem ersten Besuch kamen viele Konzertgäste.

Vielen Dank an Thomas von Glahn und Ralf Heinlein für deren erneut grandiosen Einsatz.

Vielen Dank an Marie als Verantwortliche für einen reibungslosen Ablauf.

 

07.11.09 – NL-Druten

Festival – “de gouden leeuw”

4 Std. Anreise für 60 Minuten Musik machen?

Mit dabei war eine Eagles- und eine U2-Coverband – beide aus Holland. Wir bekamen die goldene Mitte von 22:30 – 23:30 Uhr zugeteilt – perfekt!

 

Heute wurde Gitarrenminimalismus betrieben. Aufgrund der kurzen Spielzeit und des Stresses bei Auf-und Abbau wurden nur 3 der sonst 7 Gitarren beider Gitarristen verwendet. Es geht tatsächlich auch mit weniger! Wer hätte das gedacht…

Um 10 Uhr morgens klingelt das Telefon in der Zentrale:

“Duhuu, hier ist Peddaa, man hat mich wegen Drogenhehlerei festgenommen – nein, war nur Spaß! Ich hab mich verletzt und kann heut nicht spielen – das ist kein Spaß – ich hab Rücken!”

Wie der Peddaa so ist, hat er bereits alles organisiert. Die Aushilfs-Orga, das Ausdrucken der Auftrittsdaten und -materialien inkl. der in digitaler Form vorliegenden Setlisten, die Orga für das Abholen des Busses usw…

Heute also mit Peddaa Kolley!

Ein proppevolles Festzelt:

Vor der Bühne wurde eine 2m breite Absperrung errichtet. Sah gut aus! Überhaupt sahen die ersten Reihen der holländischen Zuschauerinnen wieder sehr gut aus.

Licht war wieder sehr fein heute! Leider der Ton (zumindest auf der Bühne) mal gar nicht so.

Heute hatten wir definitiv den schlechtesten Bühnensound aller sTRATS-Zeiten. Differenzierte Hörwahrnehmung auf der Bühne war nicht gestattet. Dafür bekam das Trommelfell die volle Freude eines “Beinahe-Hörsturzes”.

Also hieß es: Ohren zu und durch.

Da wir das Programm allerdings schon ein paar Mal gespielt haben, konnten wir uns irgendwie, jeder auf sich selber fixiert, durchbeißen – wir haben musikalisch überlebt!

 

31.10.09 – Worbis

Fabrik

Ohne große Erwartungen ging es heute nach Worbis. An Thüringen hatten wir in der letzten Zeit nicht die besten Erinnerungen (siehe Tourbuch 17.09.09 in Gotha), doch hier war alles Bestens.

Gemütlicher Musik-Club mit einem super netten Wirts-Paar, einem vorzüglichen Essen (Thomas freute sich bereits bei der Ankunft über das Steakhaus) einem vollen Saal und einer abendlichen Kegelrunde (siehe unten)!

Wir kommen gerne wieder.

Nach dem Konzert haben die Mitglieder des sTRATS-Kegelvereins ein Mitternachtskegeln veranstaltet.

 

30.10.09 – Wipperfürth

Alte Drahtzieherei

Nachdem wir bereits im letzten Jahr hier zu Gast waren, hat sich bei diesem Mal die Besucherzahl deutlich gesteigert.

Es muss eben alles erst ins Rollen kommen.

Die Ate Drahtzieherei ist ein relativ neuer und super schicker Kulturverein. Hier kann man sich nur wohlfühlen.

Thomas hat ein neues Spielzeug! Das Optogate befindet sich zwischen Mikrofon und Kabel (kleiner Kasten auf dem Bild) und hat einen eingebauten Bewegungsmelder.

Sobald sich jemand vor dem Gesangsmikrofon befindet, wird der Signalweg geöffnet. Solange niemand singt, ist das Mikrofon somit stummgeschaltet und überträgt keine anderen Bühnengeräusche.

Ein Hoch auf Axel Jost, den Erfinder und Patentinhaber dieser Gerätschaft (Axel leiht uns auch oftmals seine Roadies).

Bei dem Licht kommt unser großes Banner gut zur Geltung. Ein Hoch auf den Bannerbeauftragten der Band!

Wenn man aus der Deckenfensterfront schaut, kann man den Mond sehen…

Vor dem Konzert:

Das Warten im Backstageraum. Hier haben die Protagonisten noch ordentliche Weingläser.

Anschließend im Hotel hingegen konnten keine Gläser ausfindig gemacht werden – der Wein stand aber bereit! Somit gab es dann Zahnputzbecher-Schorle.

 

24.10.09 – Wolfenbüttel

Kulturbahnhof

Start in Leipzig:

Nachdem bandintern ein ungewöhnlicher Deal ausgehandelt war, der besagte, dass das Hotel noch bis 12 Uhr genutzt wird (wir haben ja die Fraktion dabei, die nie früh genug weg kann…), ging es nach hartem Machtkampf um das kulturelle Seelenheil zum Touriprogramm über:

Der Kulturwart hatte gewonnen, auch wenn er sich einiges im Vorfeld hat anhören müssen. Aber Glück wird eben mit Leid erkauft.

Auf der Aussichtsplattform des Völkerschlachtdenkmals in ca. 100m Höhe mit Blick über Leipzig. Das Denkmal ist das größte Europas.

Um 17 Uhr trudelten wir in der Kubahalle in Wolfenbüttel ein.

Die Verkaufszahlen waren beachtlich. Wir waren sehr zufrieden mit der Anzahl der Gäste.

Da es sich größtenteils um Sitzpublikum handelte, bleibt die Atmosphäre gegenüber einem Stehkonzert zurück. Schön war es dennoch!

 

Leider lag die halbe Band danieder:

Der eine hatte Rücken, der nächste Schnupfen, ein anderer Bauch und dem Vorletzten ist eine Laus über die Leber gelaufen.

Die letzte Stunde vor dem Auftritt war so ruhig wie noch nie, obwohl sich alle Mann im selben kleinen Raum befanden.

Vor der Bühne gibt es eine Tanzfläche (Tanzpublikum haben wir ja eher selten).

Das perfekte Musiker-T-Shirt

 

23.10.09 – Leipzig

Theaterfabrik Sachsen

Unser 3. Sachsen-Feldzug in diesem Jahr:

Heute war die Anreise zwar kürzer als zu den übrigen diesjährigen Sachsenauftritten, die Staus aber um so länger – es wird eben “mehr”!

In Leipzig waren wir in der Theaterfabrik zu Gast. Roy Meissner und sein Team haben hier eine wunderbare Konzerthalle geschaffen.

Wir kommen im kommenden Jahr gerne wieder.

Unser Merchandise-Stand wächst. Früher war die Bezeichnung schlicht “DVD-Koffer” oder “CD-Koffer”, je nachdem, was wir gerade hatten.

Nun haben wir einen schick beleuchteten alten Waffenkoffer umfunktioniert. Hier wird aber nur verbal um Absatz gekämpft.

Neben CD’s und DVD’s haben wir neuerdings auch Bücher und Handtücher im Angebot – und es funktioniert!

Der Markt ist eröffnet…

Die Aftershowparty war nach längerer Zeit mal wieder einsame klasse.

Immer wenn wir im östlichen Teil der Republik unterwegs sind, bekommen wir richtig schicke **** Hotels, in denen wir unseren Rock’n’roll ausleben können.

Jens ist dabei ein leuchtendes Vorbild!

 

17.10.09 – Wardenburg

Wassermühle

Zum 3. Mal in Wardenburg.

Das Konzert war mit seinen 220 Plätzen bereits seit einiger Zeit ausverkauft.

So haben wir einen kleinen Blick in unseren Terminkalender geworfen und einen weiteren Frühjahrestermin abgemacht.

Neuer Termin ist der 16.04.10.

Karten gibt es in wenigen Tagen über Nord-West-Tickets oder direkt über den Veranstalter der Wassermühle.

Erstaunlich war die Art und Weise der Kartenverkäufe: Es wurde nicht ein Plakat von uns zu Werbezwecken geklebt und die einzige Zeitungsanzeige erschien erst, als bereits die letzte Karte verkauft war. Das ist der Traum eines Veranstalters! Weniger Traum war die Tatsache, 200 weiteren Kartenanwärtern den Eintritt zu verwehren, DA VOLL!

Für unser schickes Banner war leider kein Platz. So haben wir unseren Banner-Türaufsteller an eine Lichttraverse gehängt.

Heute waren wir in voller Besetzung unterwegs mit Tonmann und zwei Roadis.

Kletteraffe Jasmin bringt Kabel, Lampen und Steckdosen an den unglaublichsten Stellen an.

Jasmin und Dennis sind Fachpersonal – Auszubildene für Veranstaltungstechnik. Bei uns überdies heute im Einsatz für Licht, Verkauf von Tonträgern und das Schießen von Fotos. Vielen Dank!

Es war wieder schön in Wardenburg. Vielen Dank an Oliver Boelssen und sein Team!

16.10.09 – Unna

Lindenbrauerei

In letzter Zeit wurden wir viel zu oft mit Highlights beschossen – das tut uns gar nicht gut!

Im VVK gingen bereits weit mehr Karten über den Tisch als im letzten Jahr an VVK und AK zusammen.

Die Fotografie hat wieder super geklappt. Vielen Dank an Ulli für das Einstellen der Kamera.

Übrigens haben wir heute unsere Jubiläums-T-Shirts angehabt, die uns Fan Jörg aus Lübeck erstellt hat.

Heute wieder mit dabei: Mike Lindner an der Pedal-Steel-Guitar (leider ist sein Platz rechts hinten gerade leer).

Da die sTRATS ein enorm niedriges Gesprächsniveau an den Tag legen, wurden wieder unzählige Unn(a)-Wörter kreiert, so dass der Unnahaltungswert bandintern wieder unnangefochten war.

Zwar ist es arg abgedroschen, aber mit der entsprechenden Gestik immer wieder lustig…

Das “Wild theme” Foto.

Unser klassischer Rausschmeißer.

 

 

09.10. & 10.10.09 – Bremerhaven

Theater im Fischereihafen

Fotos: Antje Schimanke

TIF – “Sold Out” an zwei Tagen mit 600 verkauften Tickets.

Vielen Dank an alle Gastmusiker, Zuschauer, Mitorganisatoren, Edelfans und sonstige Beteiligte für diese beiden wundervollen Abende. Die ganze Arbeit der Vorbereitung hat sich gelohnt!

 

Anlässlich von 5 Jahren dIRE sTRATS ist der Eintrag etwas länger – also etwas Zeit zum Angucken und Lesen mitbringen…

Musikalisch gefeiert haben wir mit 7 Gastmusikern, die zu unterschiedlichen Zeiten der Konzerte auf der Bühne standen. Bei wenigen Songs standen wir mit 8 Personen zeitgleich auf der Bühne.

    

Mike Lindner:

Mike ist unsere Gelegenheitsergänzung. Er spielt die in Deutschland seltene “Pedal-Steel-Gitarre”.

Seine (und somit auch unsere) Highlights sind “Walk of life” und “Brothers in arms”. Ihn haben wir zu besonderen Anlässen seit 2008 im Gepäck.

Die letzten beiden Songs der Abende verbrachten alle Gastmusiker auf der Bühne.

Sitzpublikum im TIF:

Beide Male war es voll.

Der Samstag hat den Freitag von der Atmosphäre her getoppt. Den Startschuss gab “Sultans of swing”. Fortan war das Konzert an vielen Stellen ein Stehkonzert.

Zu anderen Passagen der Konzerte war es hingegen so ruhig, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Unser ruhiger Rausschmeißersong “Wild theme” war somit so emotional und dynamisch wie selten.

So sah es beim Soundcheck aus. Lars (als Bühnenbeauftragter, der gegen freiliegende Kabel allergisch reagiert) war stolz auf uns.

 

Und Wolle und Peter waren stolz auf die Präsentation der Gitarrensammlung. Da wird man als Gitarrist ganz schwach… Die Gitarre ist und bleibt nunmal das optisch schönste Instrument (finden zumindest Gitarristen)!

Wolle:

Hatte die Schnapsidee (sozusagen den Weißweingedanken)

Thomas:

War schwer zu überzeugen – hat dann aber aus Mitleid mitgemacht. Mitlerweile hat er Spaß daran… (die Frage bleibt: Am Musikmachen oder am Bässekaufen?)

Peter:

Wurde per Google-Suche aufgetrieben. Seine andere Band hat er deswegen verlassen – es gibt schließlich noch andere “Ozeane”, auf denen man segeln kann.

Jens:

Wurde in seiner eigenen Küche zu seinem Glück und Unglück überredet. Sein Zitat von 2004: “Das Booking mach ich aber nicht” (man lernt daraus: Immer erstmal gut zureden und hinterher die Ansprüche hochschrauben…)

Zum Jubiläum kam auch der Edelfanclub mit samt Anhang und Geschenken aus vielen Ecken Deutschlands.

Uli aus Aachen (intern auch Weißwein-Uli genannt) hat wieder einmal mit 5 Fläschchen den Nerv der sTRATS getroffen (man achte auf den Namen des Weins)..

Auch andere kreative Geschenke, wie z.B. Raststättengutscheine (nein – nicht “Sanifair” – sondern Essen) oder dIRE sTRATS Lasergravuren im Glas… unglaublich… haben uns sehr überrascht und erfreut.

Da kam doch direkt nach dem Soundcheck von “Brothers in arms” ein Schmetterling in sunburst (das ist die Farbbezeichnung dieses Gitarrenfarbtons) angeflogen und setzte sich auf den Hals der “Les Paul”.

Und das im Oktober und im Innenraum!

Möglicherweise ist es symbolisch für die beiden schönen Tage, die wir verbracht haben!

 

Vielen Dank!