09.11.19 – Duisburg

09.11.19 – Duisburg – Steinhof

Zum 5. Mal haben wir diese schöne Location bespielt. Alle 18 Monate dürfen wir wiederkommen. Oft liegt der Turnus bei 12 Monaten.

Fast 700 Zuschauer kamen heute und wurden gerockt. Es ist ein tolles Gefühl vor so vielen begeisterten Menschen spielen zu dürfen.

Sax

Da wird Matze am Saxophon dabei hatten, wurde die Setliste variiert. Einige für Saxophon ausgelegte Stücke fanden den Weg ins Programm. „On every street“, „Your latest trick“ und „Scraping the sky“.

Fanclub

Unser NRW-Fanclub stand wieder in der ganz vorne am Bühnenrand. Torsten war mit seinem 51. Konzert dabei. Andere haben ähnlich viele. Es ist so wunderbar, so nette Leute immer wieder zu treffen. Unser Spitzenreiter hat bereits ca. 150 sTRATS-Konzerte hinter sich. Danke euch!

Die band liegt nun bei ca. 770 Konzerten (wir müssen wieder zählen…).

Backstage

Tobi und Matze Backstage. Hier haben wir die Ruhe vor dem Sturm. In der letzten Woche schrieb eine Dame von der Presse, es sei bei uns so herrlich entspannt vor dem Konzert. Erst eine Minute vor Showstart trommelt Jens die Mitmusiker zusammen, wir veranstalten den „Schlachtruf“, eine kleine motivationsbringende Einlage – dann geht während der Intro-Einspielung auf die Bühne. Gestern unter großem Vorschusslorbeeren-Beifall.

Hotel-Check

Unser Hotel liegt keine 3 Minuten zu Fuß von der Location entfernt. So mögen wir es.

In jenem waren wir bislang bei jedem Duisburg-Konzert untergebracht. Vermutlich 3 Sterne Standard, gemütliche Zimmer, gutes Frühstück – alles gut!

 

03.11.19 – Twist

03.11.19 – Twist – Heimathaus

Zum 14. Mal kamen wir nun in das Heimathaus in Twist. Ein Bluesclub im Emsland, der viele namenhafte Musiker anzieht. Viele Jahre lang hatte Heiner Reinert die Leitung über die Location. In der gemeinsamen Zeit von ca. 10 Jahren haben wir Heiner sehr zu schätzen gewusst. Er hat sich vorbildlich um uns (und vermutlich auch um alle anderen Bands) gekümmert. Unter der neuen nachfolgenden Leitung kommt der persönliche Kontakt dann leider etwas kürzer – bzw. findet nicht wirklich statt. Schade.

Der zuständige Techniker der Location hatte sich noch vor dem Soundcheck aus dem Staub gemacht – so standen wir dann mit unserer Technikcrew beinahe alleine im Saal. Zum Glück funktionierte alles. Für den Fall, dass es Fehlerquellen gibt, haben wir gerne jemanden der örtlichen Technikabteilung in der Nähe.

Publikum

Abgesehen von einigen lautstarken Privatgesprächen in ruhigen Momenten war es ein schöner Konzertabend. Das Twister Publikum ist für uns immer besonders. Wir sind glücklich, dass wir bereits zum 14. im Vorverkauf ausverkauft waren. Sobald das Programmheft des Heimathauses heraus kommt, sollen laut Aussage von Konzertgästen bereits keine Tickets mehr verfügbar sein. Obergeil!

Ehrenamt

Ein großer Dank an die vielen Ehrenamtlichen des Heimathauses, die es ermöglichen, dass eine solche Location existieren kann und Bands wie uns die Möglichkeit gibt, zu spielen.

Hotelcheck

In Verbindung mit unseren Twist-Auftritten haben wir nun mittlerweile das 3. Hotel bezogen. Ein ordentliches (vermutlich 3 Sterne) Hotel draußen in der Pampa.

Schöne Zimmer, ordentliches Frühstück und vor allem: Es war ruhig, sehr ruhig!

01.11 + 02.11.19 – Löhne

01.11.19 und 02.11.19 – Löhne – Werretalhalle

Ein Wiedersehen mit der Werretalhalle – dieses Mal gleich für zwei aufeinander folgende Tage. Ebenso gab es ein Wiedersehen mit Michael Müller, dem Veranstalter. Es gibt wohl keinen anderen sich so um eine Band kümmernden Veranstalter. 1+ mit * würden Lehrer jetzt sagen.

Ausverkauft im VVK an beiden Tagen! Sensationell. 800 Tickets gingen über den Tisch. Viel entspannter kann man als Band kaum anreisen.

Der erste Konzertabend war fantastisch. Ein wunderbares Publikum erwartete uns. Euphorisch am Songende sowie beim Szenenapplaus und absolut still in den ruhigen Passagen.

Hotelcheck:

Die Pension „Zur Helle“ (so heißt sie tatsächlich) ist schlicht aber ok. Man hat alles, was man braucht. Highlight ist unser jährlicher Absacker in der Pensionsgastronomie nach dem Konzert. In langer Tradition gibt es hier musikalische Einlagen der Band auf den zwei vom Haus gestellten Gitarren und den Kochtöpfen mit Schneebesen (ein Dank an Doris und Kathi).

Thomas ist hier der „musikalische Aftershow-Leiter“. Sein Repertoire reichte für die nächsten Stunden aus und so spielten wir bis fast 4 Uhr morgens das komplette Hitprogramm dieser Welt und leerten so einige Fläschchen.

Am nächsten Morgen stand Außerhausfrühstück an. Es ging zum Buffet der Bäckerei Schmidt (schönes Konzept). Vollgefressen ging es zurück zur Pension zum Ausruhen.

Soundcheck und Miniprobe

Am 2. Tag nutzten wir die Zeit vor dem Konzert für eine kleine Probe. Es stand On every street auf der Agenda, den wir auch am zweiten Konzertabend spielten. Dafür fiel Speedway hinten über. Matze gab alles bei dem Song – es war überragend!

Den größeren Zeitbock nahm ein neuer Song ein – ein Experiment. Ein eigenes Arrangement eines Knopfler-Songs in der Besetzung Akustikgitarre, Gesang und (Achtung) Akkordeon. Tobi brachte eins mit. Diesen spielten wir allerdings noch nicht am Abend – dafür wird noch etwas Probezeit benötigt.

Tontechniker

Maurice bei der Arbeit. Wir sind froh so tolle Leute an unsere Seite zu haben. Leider steht Maurice nicht mehr im vollen Umfang zur Verfügung. Unsere Neuerwerbung Tobi Brecht hat sich allerdings schon gut eingearbeitet und übernimmt einen Teil der Konzerte. Unser Patrick steht leider fast gar nicht mehr zur Verfügung. Es sei denn, dass heimische Theater würde endlich abbrennen…

Konzertpause

Jens und die Lyra. Gesucht und gefunden.

Konzertabend 2

Es war ein schöner Abend. Allerdings befanden sich unter den Zuschauern einige solche, bei denen wir als Band nicht ganz nachvollziehen konnten, warum jene ein Konzert besuchten. Mit dem Rücken zur Band sich in ruhigen Momenten am Biertisch lautstark unterhalten. Schwer nachvollziehbar, wie 10 Leute nicht bemerken, dass die übrigen 390 im Saal ruhig sind. Manchmal fragt man sich als Band, ob man mit der Musik stört.

Abgesehen davon waren die anderen Zuschauer ein tolles Publikum. Wir haben es genossen.

26.10.19 – Lübeck

26.10.19 – Lübeck

Kulturprogramm

Auf der relativ kurzen Fahrt von Hamburg/Harburg (unserem gestrigen Konzertort) nach Lübeck musste folgende Frage einfach gestellt werden: „Du, können wir mal anhalten, da ist eine schöne Burg/Schloss/Stadtmauer/Steinhaufen/Neandertaler…“. Heute war es also im Örtchen Ahrensburg das Schloss. Eine kurze Wanderung um das Gebäude und schon ging es weiter Richtung Lübeck.

Kulturprogramm – Teil 2

Selbst verständlich lässt sich der Kulturbeauftragte der Band (er spielt die Gitarre…) nicht davon abbringen weitere Kultur-Forderungen zu stellen.

In der Lübecker Innenstadt ging es weiter. Chriddel und Wolfgang erkundeten das Holsten-Tor und den Marktplatz. Der Kulturdurst darf für heute als gestillt betrachtet werden.

Lübeck ist eine schöne Stadt! 

Hotel

Nach dem Kulturprogramm ging es ins Hotel. Wir konnten bereits um 14 Uhr einchecken und hatten 2,5 Std. bis zur Abfahrt zur Location. Prima zum Ausruhen.

 

Hotelcheck

Zimmer = sehr klein, aber ok

Dusche = noch ok

 

Das Kolosseum mit Theaterbestuhlung

Konzert

Ein Konzert gab es auch noch zu spielen. Im Kolosseum sind wir nun zum 2. Mal zu Gast. Was für ein schönes Konzert. Es war uns eine Freude!

Nach dem Konzert gab es noch einige schöne Gespräche.

Ein Dank auch an den Veranstalter Oliver für die wirklich gute Betreuung und Bewirtung.

15 Jahre dIRE sTRATS

Ein Konzertgast des heutigen Abends hat uns erstmals vor 15 Jahren und 4 Tagen erstmals gesehen. Es war unser 1. Konzert mit dieser Band – 22.10.2004 in Bremerhaven.

Extra aus Bremerhaven angereist, überreichte sie uns ein Präsent zum Jubiläum.

GANZ HERZLICHEN DANK!!! Wir haben uns riesig über die Geste gefreut.

Unser 15-jähriges haben wir nicht weiter im Vorfeld erwähnt.

25.10.19 – Hamburg

25.10.19 – Hamburg

3,5 Jahre ist unser letzter Besuch im Rieckhof in Hamburg/Harburg her.

Leider blieb der Besucherandrang aus und der VVK hinter unseren Erwartungen.

Der Rieckhof selber ist eine eigenwillige aber interessante Location. Eher breit als Lang – kein Highlight für unseren Tontechniker Tobi.

Der Lichttechniker des Hauses hatte seine Lichter etwas ungünstig eingesetzt, in dem er die hellen Scheinwerfer auf Hochtouren betrieb, so dass alle farbigen Spots untergingen. Die Musiker kniffen häufiger die Augen zu.

Essen

Das Essen ist immer sehr gut im Rieckhof. Der Backstageraum befindet sich direkt unter der Bühne. Das Personal top!

Das Effektboard der Leadgitarre

Hall, Echo, Volumen, Stimmgerät, Verzerrer – mehr gehört nicht dazu.

 

Hotelcheck:

Heute war es rustikaler als zuletzt. Sterne fand man am Hoteleingang keine… kein gutes Zeichen. Das Hotel selber war aber deutlich besser als der erste Eindruck es versprach. Ordentliche Zimmer, ordentliches Frühstück. Da kann man nicht meckern.

12.10.19 – Karlsruhe

Backstage

Unser Backstagebereich des heutigen Tages. Der Rückzugsort vor und nach dem Konzert – die Ruhe vor dem Sturm.

Hotel-Check

Der „Blaue Reiter“ gehört zu unseren Lieblingshotels. Seit Jahren übernachten wir hier. Das Hotel liegt 5 Gehminuten von der Halle entfernt. Sehr angenehm!

Highlight ist das Frühstück. Da läuft man Gefahr, sich der Völlerei vollkommen hinzugeben. Schöne ****.

Nach dem Konzert gibt es traditionell einen Absacker im dem Hotel angrenzenden Brauhaus. Um 2 Uhr war Bettgehzeit. Einen Flur entlang, eine Etage hoch und hinlegen. Fein.

11.10.19 – CH-Bern/Rubingen

11.10.19 – CH-Bern/Rubingen – Mühle Hunzigen

Was für eine Reise, was für ein Konzert, was für ein Erlebnis!

Von Beginn:

Um 6:30 Uhr treffen sich Peter, Wolfgang und Chriddel am Bremerhavener Hauptbahnhof. Heute soll es nach Bern gehen. Schlappe 11 Stunden standen vor uns! In Bremen stieg Saxophonist Tammo hinzu, der neuerdings unseren Matze vertritt, wenn dieser verhindert ist. Alle anderen sTRATS-ler kommen auf anderem Weg in die Schweiz.

Unsere Crew ist bereits einen Tag zuvor mit dem Transporter angereist.

Berge

In Bern erwartete uns eine Location, wie wir sie vorher noch nicht gesehen haben. Eine alte Mühle, die zu einem Konzertsaal umgebaut wurde und sich über 3 (!!!) Ebenen erstreckt. Auf den ersten Blick kann man sich nicht vorstellen, dass hier auch nur 250 Besucher Platz finden sollen. Tatsächlich wurden 550 Konzerttickets verkauft. Unglaublich für unseren ersten Besuch in dieser Location.

Statt Soundcheck verbrachte die halbe Band die Zeit im Freien mit Blick auf die Bergkulisse. Atemberaubend!

Konzert

Was für ein Konzert! Beim „Battle“ hat Roadie Sylvio ein Selfie geschossen. Die Bühne befindet sich direkt unter den Fotoprotagonisten. Und noch eine Ebene über uns standen die Zuschauer. Es war ein Erlebnis.

Von der ersten Minute an nahm das Publikum den Laden atmosphäretechnisch auseinander. Es war sensationell. Jeder Song, jede Minute wurde gefeiert. Und dennoch reagierte es auf die ruhigen Momente, so dass man das Knarzen der Holzbalken der Location hören konnte.

An dieser Stelle müssen wir uns ganz herzlich bei unserer Melanie aus dem Z7 (eine Wahnsinns Location in Basel) bedanken, die uns diesen Auftritt vermittelt hat.

Location

Eine urige Location. Einmalig! Wenn man einen Vergleich verstellen möchte, dann eignet sich möglicherweise die Bluesgarage bei Hannover. Hier spürt man die Liebe zum Detail.

Bern – Kulturprogramm

Da unsere Zugabfahrt nach Karlsruhe zum nächsten Konzertort erst um 12 Uhr anstand, machten wir eine Sightseeingtour durch die Hauptstadt der Schweiz.

Das Regierungsgebäude war in der Nacht bereits vom Hotelzimmer aus zu sehen. Tatsächlich fragten wir den Taxifahrer, ob es sich bei dem Gebäude um den Hauptbahnhof handele… Der musste laut lachen.

Weiter waren zu sehen:

  • Berner Münster
  • Stadttheater
  • Zytglogge

Hotel-Check

Aus der Hotel-Check-Reihe:

Das heutige Hotel war ein Ambassador-Hotel mit 4 schönen Sternchen in der Berner Innenstadt. Feines Hotel, wenn auch wir wenig Zeit in ihm verbrachten. Ein schönes Frühstück am Morgen endete um 10 Uhr. Das Kulturprogramm (siehe oben) begann.

 

 

05.10.19 – Dexheim

05.10.19 – Dexheim – Kultur auf dem Hof

Auschecken aus dem Cafe Hahn in Koblenz war um 9:30 Uhr angesagt, da die nächste Band bereits mit ihrem Tourbus vor der Tür stand und die Zimmer belegen wollte. Tito & Tarantula reiste mit einem großen Nightliner + Anhänger an und quetschte sich durch die engen Gassen. Wir schauten uns das Spektakel an, wie der Busfahrer tatsächliche 20 Minuten brauchte, um sein riesiges Gefährt auf den Parkplatz zu bugsieren.

Bereits um 11:30 Uhr waren wir in Oppenheim bei Mainz am Hotel.

Während sich der Großteil der Band ins nächstgelegene Cafe begab, machte sich der tourbuchschreibende Gitarrist der Band auf, das Städtchen zu erkunden.

Die kleine Tour führte auf die Ruine Landskron (13. Jahrhundert). Hat sich gelohnt. Kein Mensch dort – einfach schön! Danke an den Hotelbesitzer für die Empfehlungen!

Backstage in Dexheim

Um 17 Uhr trafen wir am Veranstaltungsort, dem Weingut Weyell, ein.

Unser Partylöwe Jens hat den Backstageraum mit falsch gespielten Eintonmelodien zum Beben gebracht. Tobi klatscht Beifall.

Konzert

Um 20 Uhr ging es los. 150 Minuten Konzert. Das Publikum war klasse. Laut und dennoch in geeigneten Momenten absolut ruhig.

Und nach dem Konzert gab es vom Hausherrn noch eine kleine Wein- und Likör-Probe“… Heute verlief diese aber human. An gleicher Stelle artete es auch schon manches Mal etwas aus…

Die Keyboardanlage

Nach dem gestrigen Keyboard-Breakdown investierte Tobi heute viel Zeit und brachte einen Großteil der gestern noch fehlenden Sounds zum Laufen. Lediglich ein Stück fiel heute einem nicht vorhandenen Sound zum Opfer – „Private investigations“.

Handy

Wenn man als Musiker ein Problem mit Videoaufnahmen hat, sollte man in den Ruhestand gehen. Immer wieder flimmern Handys und nehmen Erinnerungsfetzen auf.

Es ist toll, welche Bedeutung die Konzerte für einige Menschen haben. Wir haben bereits die irrsten Geschichten erfahren dürfen.

Erst gestern in Koblenz trafen wir eines unserer Wiederholungs-Konzertgänger-Pärchen, die regelmäßig Urlaub auf einer Griechischen Insel machen. Dort wurden sie angesprochen mit den Worten: „Ihr seit doch auch jedes Jahr bei dIRE sTRATS in Koblenz auf dem Konzert…“.

Hotel – Kleiner Beitrag aus unserer neuen Tourbuchreihe „Hotels“:

Das heutige Hotel war das Merian-Hotel in Oppenheim. Hier waren wir bereits einige Male untergebracht. Die Vorfreude auf das sonst sensationelle Frühstück deckte sich leider nicht mit der Realität des diesjährigen Besuches. Der neue Betreiber hat die Qualität etwas heruntergeschraubt – dennoch war es gut.

Problematisch war die Kommunikation mit der Rezeptionsdame, die weder Deutsch noch Englisch sprach – das bringt nicht wirklich Spaß! Ein Glas Wasser zum Frühstück zu bestellen, war eine Sache der Unmöglichkeit.

 

 

04.10.19 – Koblenz

04.10.19 – Koblenz – Cafe Hahn

Seit 2011 unser zweites Zuhause.

Tag der Ereignisse

Als wir morgens aus Nürnberg vom letzten Konzert kommend losfuhren, wussten wir noch nicht, was uns heute erwarten würde – es sollte ein ereignisreicher Tag werden.

Beginnen wir von vorn:

Es stand ein Besuch bei dem tollsten Musikladen der Welt an – Musikhaus Thomann nahe Nürnberg.  Bei Thomann bestellen wir seit vielen Jahren gefühlt viel zu viel. Immer wieder trudeln riesige Pakete ein. Ein Teil des Instrumentariums der dIRE sTRATS stammt aus diesem Hause. Alles online gekauft.

Beinahe jeder der Band hatte einen Kaufwunsch. Und so ließen wir einiges an Geld in Bayern. Kaufhighlight war ganz sicherlich eine neue Snaredrum (das wichtigste Bumbum des Drumsets).

Das Martyrium

Das Martyrium beginnt im Bandbus auf der Weiterfahrt nach Koblenz. Wir geben die sich um ca. 16 Uhr abspielende Szene im O-Ton wieder:

Tobi: „Oh, ich glaub, mein Computer hat sich gerade verabschiedet“.

Band: „Wie jetzt, ist das nicht deine Verwaltungseinheit für deine Keyboardanlage?“

Tobi: „Jupp“.

Band: „Und nun? Haben wir heute Abend kein Keyboard?“

Tobi: „Sieht so aus, es sei denn, wir treiben in den nächsten 2 Stunden einen baugleichen (alten) Mac aus dem Zeitraum 2011 bis 2013 auf“

Soweit das Problem. Wo bekommt man genau das Gewünschte in einem minimalen Zeitkorridor aufgetrieben?

Ebay Kleinanzeigen!!! Das erweiterte Umfeld um Koblenz herum angeschrieben und auf schnelle Reaktionen gehofft.

Währenddessen wurden Plan B, C, D, E… ausgearbeitet. Alle Ersatzpläne sähen den Einsatz eines Klaviersounds für das Konzert vor. Sehr mager für diese keyboardlastige Musik.

Um 19:40 kam Thomas mit einem Mac-Computer in den Backstageraum – in Bonn erstanden. Ein paar Umbaumaßnahmen später begab sich Tobi auf die Bühne und testete seine Keyboardanlage. Es war mittlerweile nach 20 Uhr und somit nach unserem geplanten Konzertbeginn. Der Saal war ausverkauft und die über 400 Konzertgäste warteten.

Um 20:15 Uhr war es dann soweit. Wir betraten die Bühne ohne zu wissen, was funktioniert und was nicht. Einige Sounds ließen sich nicht vom neuen Computer abrufen, weshalb wir die Setliste umstellen mussten. Einige Songs flogen heraus, da heute aus Ermangelung von Keyboardsounds unspielbar.

70% funktionierte. Damit konnten wir arbeiten.

Es sollte ein toller Konzertabend werden.

Plan B, eine völlig umgewandelte Setliste mit „Perlen“ aus der tiefen Vergangenheit musste zum Glück nicht gespielt werden. Der tourbuchschreibende Gitarrist hatte beim Erstellen jener Panik in den Augen. Ein Song nach dem anderen flog und war ohne Keyboardsounds nahezu unmöglich zu spielen. Da nun aber ab 20:15 Uhr (puh…) ein Großteil der Sounds einsatzbereit war, konnte, mit kleinen Abstrichen, gespielt werden.

Matze und das Saxophon

Da die Band anfangs noch vom Keyboard-Stress etwas gelähmt war, tobte sich Matze am Saxophon ordentlich aus. Er beflügelte uns, den Frust und das Ungewisse hinter uns zu lassen. Matze ist einfach der Beste!

Unser „Fanclub“ positionierte sich vorne an der Bühne und sah sich das Spektakel an.

In der Konzertpause konnten wir beruhigt aufatmen. Die Spannung auf der Bühne hatte sich bis dahin gelegt – es lief alles. Und so konnten in der Pause ein paar schöne Gespräche mit langjährigen und neuen Fans geführt werden. Hat uns gefreut.

Ein toller Abend

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Das Hotel

Aus der kleinen „Hotelreihe“ ein Einblick in die Unterkunft des Cafe Hahns.

Das Cafe Hahn hat ein eigenes Künstlerhotel direkt neben dem Konzertsaal. Sehr angenehm. Innerhalb einer Minute ist man auf seinem Zimmer.

Das Catering im Cafe Hahn ist grundsätzlich außergewöhnlich gut.

03.10.19 – Nürnberg

Nach zwei Jahren Nürnberg-Abstinenz sind wir wieder im „Hirsch“, einem der renommierten Liveclubs Deutschlands.

Atmosphäre

Knapp 400 Konzertbesucher kamen und verbreiteten eine fantastische Stimmung.

Wir hätten uns nach einer 8-stündigen Anreise aus Bremerhaven kommend nicht vorstellen können, dass es ein so schöner Konzertabend werden würde.

Unser neuer Ton-Tobi hatte heute seinen ersten Tonjob, bei dem er vollkommen auf sich alleine gestellt war. Es muss gut gewesen sein, denn sonst hätte das Publikum anders reagiert. Danke Tobi! Und auch an dieser Stelle ein Dank an unsere Toncrew Maurice und Patrick, die die Einarbeitung von Tobi maßgeblich mitgestaltet hat. Die beiden haben über die Jahre ihren eigenen kleinen dIRE sTRATS Fanclub hinter sich vereinen können.

Ende

… eines so schönen Abends.

Hotel-Geschichten

Uns ist beim Durchstöbern aufgefallen, dass wir im Laufe der Jahre bereits so einige Bereiche der reisenden Tributeband beleuchtet haben. Weniger allerdings die Hotels.

Hier haben wir neben feinen Unterkünften auch die abgerocktesten Hütten erleben dürfen und müssen.

Bei 5/6 Konzerten bleiben wir über Nacht. D.h. einchecken in Hotels, schlafen, frühstücken und weiterfahren.

Heute war es also fein im Hotel. Schöne Zimmer und vor allem (das ist wichtig) ein sehr schickes Frühstück. Für Sauna und Schnickschnack blieb leider keine Zeit. Möglich wäre es gewesen.