11.05.19 – Bondorf

 

 

Bondorf – Kulturzentrum Zehntscheuer

Einkehr ins Schwabenland. Unseres Wissens nach zum 3. Mal, nach unseren Konzerten in Stuttgart und Balingen. In Baden-Württemberg haben wir bereits so einige Konzerte hinter uns. Dazu gehören unsere beiden Schwerpunktregionen Karlsruhe sowie Freiburg. Aber auch Heilbronn, Bühl, Eggenstein, Baden-Baden, Müllheim.

Heute also in Bondorf im Kulturzentrum Zehntscheuer, einer kleinen Halle.

Wir wurden sehr freundlich empfangen. Die Technik stand bereits komplett und unsere Crew war für den Soundcheck bereit.


Konzert

Beim Soundcheck haben wir nicht alles proben können, was auf der Agenda stand. So musste „On every street“ heute erneut aus dem Set gestrichen werden. Denn in der gestern spielenden Besetzung hatten wir den Song noch nicht live aufgeführt.

Da wir aber ohnehin ein viel zu großes Repertoire haben, konnte „Down to the waterline“ gespielt werden.


Essenszeit

Fünf Minuten Fußweg bis zum Restaurant. Dort gab es Anti-Hungerportionen (viel und hochwertig – aber eben viel). Die Band musste sich zügeln, denn sich 45 Minuten vor einem Konzert ins Fresskoma zu katapultieren ist höchst unproduktiv. Wie oft sind wir vollgefressen, kaum in der Lage uns zu bewegen, auf die Bühne gegangen… Wir haben dazugelernt und uns das Essen einpacken lassen. Jens nahm dabei die Spitzenposition ein, da er nur 3 seiner 7(!!!) Schnitzel schaffte.


Hotel

Mit dem Hotel haben wir es erneut gut getroffen. Ein schickes 4 Sterne Hotel. Kommt natürlich nicht an das Schloss Reinach vom Vortag heran. Uns geht es gut – manchmal können wir es kaum glauben, wie gut.


Werbung

Unser Plakat. Davon versenden wir einige Tausend pro Jahr.



10.05.19 – Freiburg

 


Freiburg – Schloss Reinach

Freiburg liegt für uns Bremerhavener nicht gerade um die Ecke. Aber wenn man erst einmal vor Ort ist, hat sich jeder Kilometer gelohnt. Uns sollte ein fabelhafter Tag erwarten.

Die halbe Band beschloss am Vortag anzureisen. So saßen 4 von 7 Musikern bereits am Donnerstag Nachmittag im Tourbus auf dem Weg nach Gießen, wo der Zwischenstopp auf der Reise nach Freiburg eingelegt werden sollte. Die übrigen 3 fuhren erst am Auftrittstag selber und erreichten die Location um 18 Uhr. Die Crew entschied sich für eine Nachtfahrt und traf um 9 Uhr ein.

Für uns, der am Vortag los gefahrenen Truppe, war die Ankunft nach einem Zwischenstopp in einem großen Musikhaus in Walldorf (bei Mannheim) um 15 Uhr in.


Ein feines Leben

Und ab nun wurde es nobel. Bei all dem, was wir auf den Touren erleben, sind wir mittlerweile schon ein ganz schön verwöhntes Pack geworden. Aber das Schlosshotel Reinach übertrifft jedes Mal alles, was wir sonst erleben dürfen.

Für die nächsten Stunden stand uns der SPA-Bereich des Hotels zur Verfügung. Ab in den geheizten Außenpool. Dann Käsekuchen mit Kaffe. Manchmal geht es uns zu gut…

Das Hotel ist gleichzeitig Spielstätte. Man musste vom Hotelzimmer aus keine 2 Minuten laufen, um zur Bühne zu gelangen – wunderbar.


Eigener Kellner

In unserem Backstageraum hatten wir erneut einen eigenen Kellner – einmalig (dieses Mal männlich – sonst waren es immer junge Damen, was die Band selbstverständlich mehr erfreut als ein männlicher Kellner).

Fürstliches Essen, dann noch etwas ausruhen und später ab auf die Bretter dieser Welt zum Rocken.


Open Air im Mai

Obwohl wir erst den 10. Mai haben, wurde für heute unser erstes Open Air des Jahres angesetzt. Immerhin 15 °C am Abend, ein Minischauer, sonst trocken und angenehm. Im Innenhof des Hotelschloss Reinach kamen 600 Konzertbesucher.

In einem kleinen abgetrennten Bereich hatten wurde Buffet gereicht. Hierfür kosteten Konzertkarten mit Essen schlappe 105 €. Wir hatten es erst für einen Druckfehler gehalten, da unsere Ticketpreise ganz bestimmt nicht im dreistelligen Bereich liegen.

Für 26 € bekam man aber das normale Konzertticket.


Song

Im Set befand sich heute zum 3. Mal ein Song aus der „Speechless“-Kiste, dem Instrumentalprojekt von Wolfgang. Ende April haben wir den Song uraufgeführt und auch gleich im Theater in Doetinchem mitgeschnitten. Zu sehen und zu hören hier: https://www.youtube.com/watch?v=d51tz1mtpZw


Planung

Im nächsten Jahr werden wir einen Tag früher anreisen, um das Hotel noch ausgiebiger zu nutzen. Das steht bereits jetzt schon fest!

30.04.19 – Hemer


30.04.19 – Hemer – Altes Kasino am Sauerlandpark

Ab ins Sauerland. Unser heutiges Konzert fand im „Alten Kasino“, einer alten Kaserne statt, welches sich auf dem Gelände der Bundesgartenschau 2010 befindet.

Ein paar Überreste der Großveranstaltung waren noch zu sehen.


Konzert

„Tanz in den Mai“-Konzerte sind nicht gerade unsere Lieblinge. Es gibt ja durchaus verschiedene Beweggründe von Konzertbesuchern ein Konzert zu besuchen. Unterteilt man (aus sTRATS-Sicht) die Konzertbesucher in zwei Gruppen, so würde man sie einerseits in die konzentrierten Zuhörer einteilen können, die kommen und bezahlen, um das Konzert zu hören sowie in die „sehen und gesehen werden Zuschauer“ (oder „Zuredner“), die einen anderen Anspruch an einen Abend mit musikalischer Untermalung haben.

Aufgrund der vielen sehr positiven Erfahrungen vieler sTRATS-Konzerte ist unser Anspruch die erste Gruppe bespielen zu dürfen sehr hoch – recht vermessen von uns – aber leider ist der auch der sTRATS-Musiker ein Gewohnheitstier.

Bei einem „Tanz in den Mai“ muss man mit letzterer Gruppe vermehrt rechnen.

Am heutigen Abend kamen viele Konzertbesucher zum Zuhören – viele kannten uns bereits. Einige andere zählten aber eben zur zweiten Gruppe, den „Zurednern“, die das Konzert durch Gespräche bereicherten – sozusagen der 8. Musiker.

Für einen Tanz in den Mai war es aber ein (für uns) positiv verlaufender Abend. Wir haben es (bei unseren eher seltenen Konzerten an solchen Tagen) auch schon ganz anders erlebt. Alles in Allem war es ein konzertanter Abend, der Spaß brachte.

Das Drumherum war sehr schön organisiert. Der für uns heute Zuständige (Lukas, ein großer Dank) hat sich alle Mühe gegeben und uns sehr wohltuend empfangen. Bei der Ankunft warteten auf uns Kaffee und Brötchen, eine schicke Bühne, bald schon ein warmes Catering. Das hat ein wenig vergessen lassen, dass wir eine Ewigkeit im Stau standen.

Heute hat unser Tonmann Patrick Geburtstag und uns seinen Tag geopfert. Wir können es kaum glauben – Patrick ist bereits seit 4 Jahren bei uns und macht einen tollen Job – er ist 21 (!!!) geworden. Wir hatten ihn angeworben, als er eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker machte, was uns ermöglichte, ihn trotz seiner damaligen 17 Jahre für die Nachtarbeit buchen zu können. Leider steht er mittlerweile nur selten für uns zur Verfügung. Dafür haben wir unseren Maurice, der bereits seit 5 Jahren bei uns ist (dieser ist nun 26 Jah

27.04.19 – Nienburg

 


27.04.19 – Nienburg – Theater

Zum 2. Mal führt es uns nach Nienburg. Für uns ist es diese Mal ein Konzert beinahe vor der Haustür – nur 80 Minuten Anfahrt – das ja im Vergleich zu unseren üblichen Fahrten ja praktisch nichts…

Uns erwartete ein schickes Theater in blau und ein Publikum, wie wir es selten in Theatern erleben – sehr begeisterungsfähig – einfach wunderbar.


Saalplan

Das Theater fasst 630 Plätze. Es war fast ausverkauft. Wir haben noch schnell vor Konzertbeginn ein Foto vom Saalplan und der aktuellen Auslastung machen können.


Restaurant

Nienburger Spargel gab es heute in diesem schicken Theaterrestaurant. Sehr lecker war es.


Das Konzert

Ein Konzert vor (fast) ausverkauftem Haus bringt immer viel Spaß. Heute war leider das Soundsystem suboptimal für den Saal. Die unteren Ränge wurden gut beschallt. Im oberen Rangbereich kam hingegen nicht der gewünschte Klang an. Unser Tonmann Maurice hatte arge Probleme den Saal zu beschallen. Als Tontechniker hat man die Aufgabe, einen Kompromiss zu finden, so dass es an allen Stellen des Raumes gut klingt. Grundsätzlich klingt es an unterschiedlichen Stellen eines Raumes sehr unterschiedlich. Ist vorne zu viel Bassanteil, so ist es möglich, dass dieser hinten fast nicht präsent ist. Die Kunst des Tonmannes besteht darin, es allen (halbwegs) recht zu machen. Heute war dies schwierig, da das Beschallungssystem (PA) kein, wie üblich in Theatern, fest installiertes und eingemessenes System war.

Wir hatten dennoch viel Freude am Auftritt.


Heute spielte nach längerer Pause Chriddel am Bass, der auch die kommenden Konzerte spielen wird.


Dobro

Eine Dobro (Resonatorgitarre) ist schon ein schickes Instrument. Es leuchtet so schön, wenn es angestrahlt wird.


20.04.19 – NL-Veldhoven

NL-Veldhoven – Theater de Schalm

Nach dem Frühstück rollte der sTRATS-Bus um 10:15 Uhr los in Richtung Norden.

10 km trennten uns von der holländischen Nordseeküste. Wir fuhren in den Touri-Ort Domburg, das Mallorca der Niederlande (jeder 2. schien aus Deutschland zu kommen). Füße ins (sehr) kalte Wasser halten, sonnen, Eis essen und Kaffee trinken und um 14:00 Uhr ab auf die Autobahn nach Eindhoven zum nächsten Konzertort.


Zum 3. Mal

Nun bereits zum 3. Mal im Theater de Schalm zu Gast. Heute spielten wir erstmals mit Tammo Pitters aus Bremen am Saxophon, der den verhinderten Matze ersetzt.

Tammo hat eine erfolgreiche Premiere abgeliefert. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Auch in der Vergangenheit stand Matze nicht immer zur Verfügung, weswegen dieser gelegentlich vertreten wurde.


Backstage

Nach einem Soundcheck mit anschließender Miniprobe ging es zum Essen. Dieses Mal wurde Backstage serviert.


Pause

Und in der Konzertpause ging es weiter mit Essen. Bei fast allen Konzerten in Holland bekommen wir nach den Konzerten (hier bereits in der Pause) „Bitterballen“, ein Nationalgericht der Holländer – in Deutschland (unserer Erfahrung nach) völlig unbekannt. Außen frittiert, innen wahlweise mit Fleisch- oder Käse-Paste.


Obwohl unsere beiden letzten Konzerte in gleicher Location, dem Theater de Schalm, ausverkauft waren, war es dieses nicht ganz. Ca. 400 Besucher kamen am Tag vor Ostern zum Konzert.

So auch Edelfan Torsten. Er hat uns zusammen mit seiner Frau über 3 Tage bei den Konzerten besucht. Sie haben ihren kleinen Holland-Urlaub an die sTRATS-Konzerte gekoppelt. Einmal quer durch die Niederlande. Für eine Band, die „nur nachspielt“ haben wir eine erstaunliche Fangemeinschaft. Unser Spitzenreiter hat über 150 sTRATS-Konzerte auf dem Buckel. So einige weitere folgen mit über 30 Konzerten. Das ist für uns eine Ehrerbietung. Danke an euch!

Auch unseren kleinen Holländischen Fanclub haben wir heute wieder begrüßen dürfen – „dank u well“.




Konzert- und Tourende

Und so endet heute Abend unsere kleine Niederlande-Tour! Morgen geht es zurück nach Deutschland.

Es war wieder wunderbar. Mehrere Konzerte am Stück zu spielen hat ein eigenes Flair. Man kommt so langsam in einen Tour-Flow. Und eigentlich könnte es ewig so weitergehen. Die Welt um einen herum ist komplett ausgeblendet. Keine Rechnungen begleichen, keinen Müll ’rausbringen (das ist unser interner running gag). Einfach ein kleines bisschen Rockstar spielen – herrlich.

19.04.19 – Middelburg

Middelburg – Stadsschouwburg Theater

dIRE sTRATS an der holländischen Nordsee. Für heute stand ein Konzert auf einer der Halbinseln der Niederlande im Ferienort Middelburg statt. Die Stadt hat ca. 50.000 Einwohner und bereits jetzt VIELE Touristen.

So war es dann nicht verwunderlich, dass der eine und andere Deutsche, der uns bereits aus anderen Orten her kannte, das Konzert (als Touri) besuchte. Uns wurde aus Koblenz, Dortmund und Hannover berichtet. Das freut uns!

Der heutige Saal war deutlich kleiner als der von gestern. Dafür freute sich unser Tonmann Maurice über die wohl beste Beschallungsanlage, die man in einem Theater vorfinden kann. Wieder haben die Holländer den Deutschen gezeigt, wie es geht.


Hotel

Nach einer staubehafteten Anfahrt von 3,5 Std. kamen wir gegen Frühnachmittag in Middelburg an. Noch genügend Zeit, um zu entspannen, bevor es in die Location – und daher fern ab des Tageslichtes – ging.

Auf dem Foto der Blick von unserem Hotel. Nicht immer treffen wir es schlecht ;-).


Der Saal


Essen

Vor dem Konzert gingen wir ins Theaterrestaurant zum Essen. Ausgezeichnet und fürstlich – das kann einem zu Kopf steigen!


Einfacher als gestern

Das Konzert lief deutlich entspannter ab als gestern. Nun stand für uns heute nichts auf dem Spiel. Gestern liefen ein Dutzend Kameras und eine Tonaufnahme. Heute konnte man hingegen befreit aufspielen. Hätten wir doch nur heute mitgeschnitten…


Touriprogramm

Nach dem Konzert gab es – nach sooo langer Zeit – wieder eine sTRATS-Nachtwanderung. Die Gruppe zog los und erkundete die Innenstadt von Middelburg mit seinen angestrahlten Sehenswürdigkeiten. Sehr fein! Der Kulturbeauftragte ist zufrieden.

18.04.19 – NL-Doetinchem

18.04.19 – Doetinchem – Amphion-Theater

Was für eine Location. Da kann man nur sprachlos sein. Mit 800 verkauften Tickets war sie beinahe ausverkauft. Ein hochmodernes und schickes Theater! Es wurde in den letzten Jahren mehrfach als Niederlands bestes Theater ausgezeichnet. Und wir dürfen hier spielen – ein Fest.

Für heute stand eine große Produktion an. Wir haben gefilmt und aufgezeichnet.

4 Kameraleute + Aufnahmeleiter waren im Einsatz, um die Show zu verewigen. Leider ist man an solchen Tagen weit weniger entspannt als bei anderen Konzerten…

Ziel sollte es sein, 2-3 Songs dieser Location herzustellen. In anderen Orten wurde oder wird noch gefilmt. Irgendwann erstellen wir dann wieder neues Material für eine CD.


Day off

Vor dem Konzert hatten wir einen Day off, einen Tag, an dem kein Konzert stattfand. Wir verbrachten diesen bereits in Doetinchem, dem Konzertort.

Am Abend zog die Band los und suchte sich in der Fußgängerzone eine Pizzeria.

So verlief der Tag völlig unspektakulär aber entspannend als Vorbereitung für unseren Aufnahmetag.


Backstage

Der Backstagebereich des Amphions. Schick. Von hier aus geht es dann später auf die Bühne.

Im Backstagebereich haben wir für gewöhnlich alles Notwendige. Getränke, Essen und Umkleiden.


Das Konzert

Die Location ist beeindruckend. Für heute war Matze am Saxophon dabei.



16.04.19 – NL-Veenendaal

Was für eine schicke Location! Ganz fein. Eine Halle mit dem Namen „Basiliek“, die, dem Namen gerecht werdend, auch als Kirche verwendet wird.

Heute hatten wir eine Ankunft um 16:30 Uhr, genügend Zeit bis zum Konzertstart um 20 Uhr. Wir probten einige Dinge, auch einen neuen Song.


Licht

Der heutige Lichttechniker hatte sehr viel gute Technik zur Verfügung. Das heißt noch lange nicht, dass ein Lichttechniker auch motiviert und gut ist und seine Technik gezielt einzusetzen weiß. Der heutige wusste es! Ein sehr feiner und kompetenter Mensch!

Dank u well Kevin.


Der Saal war bestuhlt und während des Konzertes war es wieder absolut still. Ein sehr konzentriertes Publikum. Wir mögen es!


Ende

Nach einer 2-stündigen Rockshow ist es wieder vorbei. Noch ein paar Gespräche mit Zuschauern führen und ab geht es ins Hotel.


Hotel

Das Komplettpaket stimmte. Großartige Location, schickes Hotel. In Holland haben wir nicht immer die besten Erinnerungen an Hotels. Die Locations hingegen toppen fast immer vergleichbare Orte in Deutschland. Da sind die Holländer einfach weiter.

Heute gehörte das Hotel zu den besten, die wir bislang in den Niederlanden bezogen haben.


Tobi

Tobi unter dem projektierten sTRATS-Banner. Normalerweise nutzen wir unser Stoff-Banner. Heute konnte digital gearbeitet werden.


Unsere „Treppenstufen-Choreographie“ bei Walk of life. Wir sind eigentlich nicht die großen Choreographen. Allerdings haben sich über die vielen Jahre doch einige „Moves“ ergeben, die wir, meist halbherzig, umsetzen. Stellproben für Bewegungen kann man in der sTRATS-Geschichte an einer Hand abzählen.

10.04.19 – NL-Hengelo

Theater

Die „Schouburg Hengelo“ bespielen wir heute zum 2. Mal. Bereits 2017 waren wir hier zu Gast.

Die „Schouburg“ ist ein wirklich schönes Theater. Es hat 880 Plätze. 600 waren davon heute belegt – wir freuen uns immer wieder über solchen Zuspruch. Schade, dass es uns nicht möglich ist, in unserem heimischen Theater spielen zu können.

In den Niederlanden ticken die Uhren etwas anders als in Deutschland. Die meisten der Häuser sind deutlich moderner. Hier scheint mehr Geld bereitgestellt zu werden als in vielen deutschen Theaterhäusern. Hauptsponsoren sind meist Banken, deren Namen das Haus dann trägt.


Theaterkonzerte haben ihr eigenes Flair. Deutlich ruhiger als Clubkonzerte – mehr Konzentration. Mittlerweile spielen wir pro Jahr ca. 15 Theaterkonzerte in Deutschland und den Niederlanden. In der kommenden Woche stehen vier dieser Konzerte an. Wir freuen uns.


Es ist schon ein Erlebnis, den Ablauf in einem solchen Haus als Rockband mitzuerleben. Durch die Katakomben zu gehen, hinter der Bühne auf den Auftritt zu warten. Das ist immer wieder ein Erlebnis. Am 18.04. spielen wir unser größtes Theaterkonzert. Der Theatersaal in NL-Doetinchem fasst beinahe 1000 Besucher.


Bei Tunnel of love wird gesessen. Wenigstens für zwei Minuten während des Pianosolos.


Der Backstageraum in den Katakomben des Theaters.

23.03.19 – Oberhausen

Entspannte Ankunft

Nach einem wundervollen Konzert in Osnabrück am Vorabend, hatten wir es nicht weit bis zum nächsten Auftrittsort. Bis Oberhausen waren es ca. 1,5 Std. Anreise.

So kamen wir entspannt (das ist eine der Voraussetzungen für einen gelungenen Auftritt…) gegen Mittag am Hotel an. Jeder ging für die nächsten Stunden seiner Wege.

Um 17:30 Uhr trafen wir uns an der Location, dem K14, einem Kulturverein, der in einem akustisch sehr gut hergerichteten kleinen Saal Konzerte veranstaltet.

Bei unserer Ankunft wartete unsere Crew (Sylvio und Maurice) bereits.


Schön kuschelig

Heute wurde es schön kuschelig auf der Bühne. Der kleine Saal hatte Wohnzimmercharakter. Er ist mit Holz auf den Böden und Vorhängen an den Decken verkleidet. Unser Tonmann Maurice freute sich über die guten akustischen Gegebenheiten. Auch die Technik entsprach seinem Geschmack.

Für die Musiker auf der Bühne spielt der Sound im Saal eine große Rolle. Trotz „In-Ear“, als mit Kopfhörern im Ohr, nimmt die Akustik des Saales Einfluss auf das Hören. So abgeschottet wie man denkt, ist man gar nicht.

Das Konzert war bereits im Vorverkauf ausverkauft.


Catering

Eines unserer Leibgerichte… Zwei Platten standen heute zur Verfügung.


Back to the roots

Das heutige Konzert war recht intim. Ein bisschen back to the roots. Es hat uns viel Spaß gemacht. Wir freuen uns, dass wir uns auch weiterhin über kleine Locations freuen können. Manchmal haben wir Angst, dass wir (selbst als Tributeband) manchmal den Boden unter den Füßen verlieren könnten.

Das heutige Konzert war das 13. in diesem Jahr für uns – und 12 davon waren ausverkauft – sensationell – wir freuen uns unglaublich.