14.09.19 – Hoyerswerda

Hoyerswerda Stadtfest

Das letzte Open Air des Jahres… Irgendwie schade – aber wir freuen uns schon auf die Indoorsaison.

Sachsen haben wir in diesem Jahr gleich 3x bereist. Mit der Schlössernacht Dresden und der Seebühne Kriebstein waren zwei Highlights des Jahres dabei.

Heute ging es nach Hoyerswerda zum dortigen Stadtfest. Uns erwartete eine große Bühne mit sehr viel Technik darin. Die Crew der Technikfirma war motiviert – daher wurde die bereitgestellte Technik auch ausgiebig und gut genutzt. Das hat man leider nicht immer. Immer wieder trifft man auf gelangweilte Lichttechniker, die (wenn jüngeren Alters) mit dieser Musik gefühlt so rein gar nichts anfangen können. „Filigran? Anspruch?“ Nee, das mag ich nicht…“.

Nicht für Jedermann…

Neben einer sehr an der Musik interessierten Gruppe an Zuhörern, die in den ersten Reihen stand, schien doch ein beträchtlicher Teil des Publikums der oben genannten Klientel der „Ich kann damit nichts anfangen Gruppe“ anzugehören.

Die meisten Unter-30er laufen ohne hin ohne die Bühne eines Blickes zu würdigen an jener entlang zum nächsten Drumcomputer, dessen synthetische und überkomprimierten Geräusche eine magische Anziehungskraft zu haben scheint.

Im Laufe des Konzertes nahm die Anzahl des Publikums erst ab und später im Verlauf dann wieder zu – so etwas erleben wir auch nicht oft. Es gingen die Uninteressierten, es kamen diejenigen, die Freude an dieser Musik hatten.

Chriddel im Licht

Die heutige Besetzung hatte in dieser Form Premiere. Wir sind auf einigen Positionen doppelt besetzt, um im Krankheits-, Urlaubs- und Verhinderungsfall einsatzbereit zu sein. Heute spielte neben der Stammbesetzung von Jens, Tobi, Wolfgang am Bass Chriddel (der bald seinen 200 Auftritt bei uns feiert), Andre am Gesang, Tammo am Saxophon (der Neuling bei uns mit seinem nun 5. Konzert) und Mike an der Pedal Steel.

Kurzfristig musste dann noch unser Roadie Sylvio krankheitsbedingt absagen. In 5,5 Jahren das erste Mal!!! Jens ersetze ihn.

Such den Gitarristen…

Abmoderation

Vor unserem „Rausschmeißer“, dem Song Wild theme, gibt es traditionell eine Abmoderation.

Wir freuten uns über die vielen schönen LED-Wände im Hintergrund.

 

07.09.19 – NL-Oss

NL-Oss – Theater de Livekamp

Theaterkonzerte sind toll! Richtig toll!!! Da sitzen 500 Konzertgäste im Saal – man spielt ruhige Passagen – und es ist still, als ob niemand vor Ort wäre.

Im Laufe der Zeit haben sich mehrere Momente im Konzert ergeben, die wir an „ruhigen Orten“ (wie z.B. Theatern) zelebrieren. Bei Stadtfesten wäre dies undenkbar.

Im „Theater de Livekamp“ sind wir nun zum 3. Mal. Alle zwei Jahre führt uns der Weg in dieses schicke Theater. Die Niederländer haben so wundervolle Räumlichkeiten. Hier werden deren Theater auch für ausgesuchte Rockkonzerte bereitgestellt.

In Deutschland bleibt hingegen der Eindruck, eine z.B. Dire Straits Tributeband (oder auch viele andere Musiken hätte aus Sicht der Betreiber in vielen Theatern nichts verloren.

Aber: Es funktioniert. Die Atmosphäre zwischen Publikum und Band ist großartig, die Musik passt nach unserer Sichtweise wirklich gut und auch wirtschaftlich scheint es zu passen, was ja absolut nicht selbstverständlich ist in Theatern.

Thomas und die Leihgabe

Die Tourbuchreihe „Thomas sucht Bass“ haben wir eigentlich vor einigen Jahren abgeschlossen. Nun beginnt Thomas erneut mit dem Experimentieren, wenngleich er mit seinem jetzigen Bass hoch zufrieden ist. Aber ganz nach dem Motto der Band „Stillstand darf es nicht geben…“ wurde sich nun ein Bass der Firma „Marleaux“ geliehen und getestet (ein Dank an Jörg Heyd).

Wiedersehen

Wir freuen uns auf ein Widersehen in zwei Jahren. Danke Oss für den schönen Abend.

Unser Tontechniker Maurice hat heute das Feld weites gehend dem neuen „Tobi II.“ überlassen. Tobias Brecht wird zukünftig einige Konzerte betreuen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und weinen über den Verlust unseres Maurices.

Es wird ruhig

„Wild theme“ ist der traditionelle Rausschmeißer. Dieses mal im Sitzen gespielt.

06.09.19 – Wardenburg

Wardenburg – Wassermühle – Back to the roots

Die Wassermühle Wardenburg (bei Oldenburg) ist eine Anlage mit Geschichte, die ins 18. Jahrhundert zurückreicht.

Die Geschichte der dIRE sTRATS begann an diesem Ort allerdings erst (oder schon) 2006.

Etliche Konzerte spielten wir in diesem Saal – teils 3x im Jahr aufgrund der großen Nachfrage.

2011 wechselten wir dann vom „Saal-Konzert“ zum „Open-Air-Konzert“ in die wunderbare Gartenanlage der Wassermühle, die einem kleinen Park gleicht.

Nach jährlichen Konzerten wechselte der Betreiber, so dass es 2018 erstmals kein sTRATS-Konzert gab. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Oliver Boellsen für die tolle Zusammenarbeit.

Nun, 2019, geht es weiter: Der Neue Betreiber führt die kleine Geschichte der sTRATS in Wardenburg fort. Wir hoffen, es geht noch einige Zeit weiter. Wir waren auf jeden Fall von der Gastfreundschaft angetan.

Für heute war die Wettervorhersage kühl, nass, regnerisch – nicht schön für Publikum, Musiker, Finger und Instrumente. Daher wurde das Konzert in den Saal verlegt, die Türen wurden aufgesperrt, so dass es ein halbes Open Air wurde. Ein Teil des Publikums verfolgte das Konzert von draußen.

Wasserrad

Die Wassermühle besteht aus mehreren Gebäuden, deren Zentrum heute ein Restaurant mit angeschlossenem Saalbetrieb ist.

Open Air Werkstatt

Nach 15 Jahren Einsatz brach bei Wolfgang zuletzt die halbe Gitarrenanlage in sich zusammen. Erst der Gitarrenverstärker, für den es keinen gleichen Ersatz gibt, dann der Gitarrensender, Effektgeräte und viel Kleinkram. Heute kam das Volumenpedal hinzu. Alles innerhalb weniger Monate.

Heute erbarmte sich Thomas zur Reparatur des Volumenpedals. Dieses ist Bestandteil des Soundcharakters des Mark-Knopfler-Stils.

Essen

Schnitzel kann man so und so machen. Dieses hier war (wie auch das übrige Essen) erstklassig!

Das komplette Catering wurde mit viel Mühe und hoher Qualität bereitet. Ein ganz großes Lob an die neue Gastronomie des Hauses – sehr zu empfehlen.

Das Konzert

Heute ersetzte Andre den Urlauber Peter am Gesang, der sich zu Zeit auf Fuerteventura befindet. Ein Gruß auf die schöne Insel! Denk an die Höhlen von Ajuy!

Am Saxophon spielte heute Tammo Pitters, der seit einiger Zeit die Vertretung für unseren Matze übernimmt. Tammo macht einen tollen Job! Wir freuen uns, ihn an Bord zu haben.

Tobi der II.

Wir haben einen neuen Tobi an Bord, sozusagen Tobi den II.

Tobi Brecht wird zukünftig gelegentlich als Tontechniker bereitstehen, da uns unsere beiden Tonleute Maurice und Patrick (LEIDER) verlassen müssen. Der eine zieht für ein Studium weit weg, der andere hat eine Festanstellung beim Bremerhavener Theater bekommen, deren Termin (LEIDER) mit unseren komplett kollidieren.

Heute wurde Tobi (II.) von Maurice am Mischpult begleitet und eingeführt.

Der nächste Tontechniker

Da das Bremerhavener Theater heute spielfrei hat, erschien Tonmann Patrick als Gast. Wir sind wirklich stolz auf unsere beiden (recht jungen) Tontechniker. Sie haben beide einen fantastischen Job gemacht.

An dieser Stelle erwähnen wir gerne, dass wir weiterhin Tontechniker als Bestandteil der dIRE sTRATS Crew suchen! Wer also jemanden kennt, der jemanden kennt… gerne melden unter direstrats@email.de.

 

 

30.08.19 – Wegberg

Wegberg – Open Air

Die Band hatte eine staubehaftete Anfahrt von 6,5 Std.

Einer von uns kam aus Berlin mit dem Zug angereist – stolze 7 Std.

Nach einem kurzen Soundcheck machten wir uns hungrig auf zum Italiener. Danach sah die Welt dann wieder anders aus, wenngleich uns dann wenig Zeit bis zum Konzertstart blieb. Entspannung sollte somit für heute ausfallen.

Nach 2015 waren wir nun zum 2. Mal in Wegberg auf dem Rathausplatz zu Gast. Da das Konzert eintrittsfrei war, waren vor Ort neben den Konzertzuhörern ebenso „Sehen-und-gesehen-werden“-Gäste, deren Fokus auf der Unterhaltung miteinander lag. Dennoch war es ein schöner Konzertabend.

Chriddel nähert sich dem 200. Konzert bei den sTRATS.

 

16.08.19 – Papenburg

sTRATS zu Gast im Emsland. Nach 2015 kommen wir nun zum 2. Mal hierher.

Obwohl die Veranstaltung die gleiche ist, hat sich der Schauplatz geändert.

2015 spielten wir auf dem Kirchplatz der kleinen 40.000 Einwohner-Stadt.

Seit dem wurde die Veranstaltungsreihe in die einzelnen Stadtteile verlegt, so dass die Konzerte abwechselnd an verschiedenen Orten stattfinden.

 

Zum heutigen Konzert kamen VIELE Menschen. Der Platz quoll über. Laut Veranstalter waren es deutlich mehr als von ihm erwartet. Mittlerweile haben wir uns über die Jahre auch einen kleinen Fanstamm im Emsland erspielt.

Die heutige Besetzung war in zwei Positionen zum letzten Wochenende verändert.

Chriddel war am Bass und Andere am Gesang zu hören. Für Chriddel nähert sich der 200 Auftritt bei uns. Bei ca. 750 Konzerten insgesamt ergibt das beinahe 30 % aller sTRATS-Konzerte mit Chriddel auf der Bühne.

Bei Andre müssten wir noch mal nachrechnen. Es dürften aber auch bereits an die 100 Konzerte sein.

Obwohl diese Besetzung nun länger nicht mehr zusammengespielt hat, klappte es gut. Das Arrangement ist fest, so dass es beinahe unerheblich ist, welche Besetzung spielt. Für Andre haben wir allerdings immer einen anderen Song im Repertoire – „Where do you think you’re going“, ein Song, der ihm besonders liegt. Hingegen gibt es Songs, die wir nur mit Peter spielen.

Das Battle aus dem Publikum.

Noch mehr Battle aus dem Publikum.

Das Konzertende. Um 22:20 Uhr war Feierabend. Die Band war bereits vor 0 Uhr im Hotel, das hat Seltenheit.

Ein Dank an den wirklich sehr angenehmen Veranstalter, der uns vor allem hinter der Bühne alles Erdenkliche möglich gemacht hat.

Fotos: Thomas Dubbis

 

10.08.19 – Unna

Unna Rockt

Seit 2005 spielen wir in Unna und kommen immer wieder sehr gerne hier her.

Heute erstmals zum Open Air. Vor uns spielten zwei fantastische Bands. Direkt vor uns war es BOSSTIME – ein Bruce Springsteen Tribute – sehr zu empfehlen.

Touriprogramm

Der Tag begann für uns allerdings in Kriebstein (Sachsen), wo wir gestern Video und Ton aufgenommen haben.

Auf der Reise vom einen Ende Deutschlands zum anderen Ende hat es der Kulturbeauftragte der Band geschafft, die Band zum Völkerschlachtsdenkmal nach Leipzig zu nötigen. Ein massiver Klotz in Gedenken an eine Schlacht in napoleonischer Zeit.

Hotel

Ca. 4 Std. später kamen wir am Hotel in Unna an. Das schöne „Ringhotel Katharinenhof“. Wir waren schon oft hier. 2005, bei unserem ersten Besuch in Unna, sah die Hotelfrage noch anders aus. Untergebracht waren wir seinerzeit in einer Behausung namens „Burgwächter“, eine Unterkunft, für die sich der Wirt rühmte, dass selbst schon Filmstars hier gedreht haben, als sie eine besonders heruntergekommene Bude suchten…

Später war es das *** Hotel Kraka, welches schon lange nicht mehr existent ist.

Und nun haben wir uns in der Hotelfrage ganz nach oben geschlafen.

Aus dem Hotelfenster aus ist die romanisch konzipierte Kirche aus dem Jahr 1934 zu sehen.

Open Air

Nach dem wir gestern aufgrund der Aufnahme doch etwas konzentriert wirkten (mit allen Nebenwirkungen), konnten wir heute frei nach Herzenslust aufspielen. Dieses Phänomen haben wir schon einige Male bei uns beobachtet. Eigentlich hätte man das Konzert heute mitschneiden müssen anstelle des gestrigen. So viele Kameraleute und ein laufendes Band beeinflusst einen doch.

Heute gab es nur Handykameras im Publikum – die stören nicht – die bringen Spaß. Bei unserem “Battle“ vor Money for nothing aus dem Publikum heraus bildet sich eine Zuschauertraube um die Gitarre herum mit gefühlt jedem zweiten Zuschauer mit Handy bewaffnet.

Viel Mensch

Unsere heutige Spielzeit war von 21:30 bis 23:00 Uhr, ein etwas abgespecktes Set.

Im Unterschied zu gestern liefen wir heute mit 5 Musikern auf. Da merkt man, dass jede Besetzung und jeder Abend einen ganz eigenen Charakter hat.

 

09.08.19 – Kriebstein

Kriebstein – Talsperre – Mittelsächsischer Kultursommer

Nach 5 Jahren kommen wir wieder! Große Freude, denn die Location ist fantastisch. Die Bühne liegt im See eines Staudammes. Im Hintergrund stehen Wälder. Vor der Bühne ein Amphitheater. Und auf der Bühne sehr schöne Licht- und Lasertechnik. Zuletzt spielten wir mit dieser Firma am Sachsenring und in Rochlitz.

Das Konzert war im Vorverkauf ausverkauft! Zum Leidwesen einiger sTRATS-Fans, die leider nicht mehr an Karten kommen konnten, obwohl sie bereit waren, längere Anreisen auf sich zu nehmen. Sorry!!!

Viele sTRATS’ler

Mit 18 Mann sind wir angereist – so viele wie nie zuvor.

Warum? Wir haben heute aufgenommen – Bild und Ton.

Jannick Mayntz wurde mit seinem Team gebucht, der uns bereits in Edenkoben 2016, Bremerhaven 2017 und Doettinchem 2019 gefilmt hat sowie Lasse Otten, der mit seinem Team unsere allererste DVD 2005 aufgenommen hat. Lasse war ebenfalls bei den Videoaufnahmen in Rochlitz 2016 dabei.

Wir sind froh, ein solches Team herangekarrt zu haben.

Auf dem Foto sind leider nicht alle Personen anwesend, da es immer irgendetwas aufzubauen gab.

Das Foto, wie auch den Großteil der Livefotografie hat unsere Foto-Tanja erledigt, die uns – als Thomas-Anhang – regelmäßig knipst – ein großer Dank dafür!

Heute waren Nils und Tobi als mögliche zukünftige Tontechniker dabei. Leider verlieren wir bald unsere beiden Stammtontechniker, Maurice und Patrick.

Patrick hat eine Festanstellung beim Stadttheater bei uns in Bremerhaven bekommen und ist daher zeitlich nicht flexibel. Gelegentlich wird er aber ganz sicher noch bei uns auflaufen.

Maurice beginnt sein Masterstudium in Bonn.

Somit fallen uns zwei wichtige Stützen weg. Denn beide haben in den letzten Jahren aus unserer Sicht einen fantastischen Job geleistet, den wir gar nicht hoch genug bewerten können.

Die Zeit, die wir mit ihnen noch haben, nutzen wir, um potentielle Nachfolger einzuarbeiten. Neben Nils und Tobi werden wir – um flexibel hantieren zu können – weitere Tontechniker benötigen. Bei Interesse bitte melden!

Fett

Die Bühne hatte 2 Ebenen, die wir nutzen. Für die musikalische Kommunikation ist es besser, wenn sich alle Musiker sehen können. Allerdings sieht es deutlich besser aus, wenn der Drummer oben über allem Thronen darf. Flankiert wurde es von Mike an der Pedal Steel sowie Matze am Saxophon.

Tobis Sicht

Die Bühne auf dem Wasser war mit einem Steg zum Festland verbunden. Vor uns das ausverkaufte Amphitheater. Tobi hatten wir mit seinen Keyboards erstmals mittig platziert, da das Drumest eine Etage darüber stand. Das Foto stammt aus Tobis Sicht.

Laser

Das Konzert wurde von einer Lasershow unterstützt. In den dem Amphitheater gegenüberliegenden Wald wurde unser Logo projiziert.

Regen

Unser Konzert begann erst um 21:30 Uhr, damit die Lichtshow zur Geltung kommen konnte. Gegen 23 Uhr fing es an zu regnen, erst wenig, dann immer mehr. Aber erst nach dem Konzertende um 23:30 Uhr schüttete es.

20.07.19 – Borken


20.07.19 – Borken Rhee-Tona – Open Air

Der Wettergott hatte seine eigenen Pläne für den heutigen Tag.

12 Uhr: Die Band steigt mit Sonnenbrillen und kurzen Hosen in den Bandbus ein – wie naiv…

14 Uhr: Wolken bedecken den kompletten Himmel – wir erwarten nichts Gutes.

15 Uhr: Es fängt an – so richtig! Auf der Landstraße fahren die Autos wegen des Starkregens reihenweise auf den Standstreifen. Mühsam bahnen wir uns den Weg durch die Fluten zum Auftrittsort. Dem einen oder anderen Insassen kam der Gedanke, dass wir mit dem Ruderboot sinnvoller als mit dem Kraftwagen zur Bühne kämen.

16 Uhr: Ankunft bei Regen (zwischenzeitlich ereilte uns auch noch ein kleines Gewitterchen). Niemand möchte aussteigen, um den Poller beiseite zu räumen, der uns den Weg zum Gelände versperrte. Peter erbarmt sich – und wurde nass – danke. Wir werden vom Veranstalter begrüßt. Er führt uns zu seinem neuen See, der sich auf dem Areal seines Fußweges befindet. Natürlich direkt vor unserem Backstageraum. Im Haus angekommen, sahen wir aus der 1. Etage aus unsere Crew auf der Bühne arbeiten. Sie haben Müllsäcke an, die sie vor dem Regen schützen sollen – wie naiv…


Soundcheck und Stromausfall

16:30 Uhr: Wir versuchen einen Soundcheck – wie naiv. Das Bühnendach trug eine schwere Wasserlast und musste ersteinmal davon befreit werden. Das Ganze mündete in einem Sturzbach. Kurz danach fiel der Strom aus – für lange Zeit.


Essen

17 Uhr: Da auf der Bühne nicht viel für uns zu machen war, es kam geschultes Personal und prüfte alle Stromquellen, gingen wir zum Essen – lecker.

Über uns thronte eine riesige USA-Karte mit Nummernschildern jedes Staates – beeindruckend.


Jens … … … … (Fantasie).

18:30 Uhr: Wir konnten nun endlich unseren Soundcheck vollziehen. Stark verkürzt. Leider kamen wir nicht dazu die Sachen zu proben, die auf der Agenda standen.


Konzert

20 Uhr: Das Konzert begann trocken – das war bei den Wassermassen des Tages kaum zu erwarten. Kaum spielten wir einige Songs, fing es erneut an. Dieses Mal wurden wir vom sTRATS-Regen, äh Platzregen verschont. Der Veranstalter teilte Regenponchos aus. Aber irgendwann war auch diese Regenphase überwunden – das Publikum blieb standhaft und wurde folgend vom Regen verschont.

Es wurde ein schönes, kleines Konzert. Die ca. 350 Konzertgäste in der Gartenanlage des Steakhauses „Rhee-Tona“ rockten den Garten.


Gewitter

22 Uhr: Es war Zeit für „Brothers in arms“. Tobi leitete den Song durch das Donnergrollen vom Keyboard ein. Surreal konnte das Publikum in der Ferne die Lichtspiele eines entfernten Gewitters beobachten.


Foto beim „Battle“ aus dem Publikum heraus. Neuerdings mit der Les Paul gespiel, seit aufgrund eines derzeit nicht zu behebenden Schadens am Soldano-Gitarrenverstärker ein komplett anderes Setup am Start ist.

1 Uhr: Ein gemeinsames Zusammensitzen nach dem Konzert im Garten der Unterkunft (im Trockenen) schloss den polarisierenden, aber schlussendlich schönen Tag ab.

12.07.19 – Dresden

Dresdener Schlössernacht

Die Dresdener Schlössernacht wird direkt am Elbhang veranstaltet. Das Areal umfasst drei Schlösser aus der Zeit des Historismus (19. Jahrh.).

An gleicher Stelle spielten wir bereits 2013.

Für uns war es eine frühe Anreise – bereits um 7 Uhr stiegen wir in den Bus, fuhren auf die A27 auf und los ging es – das endlose Autobahnfahren und fahren und fahren. Nur unterbrochen von einer Toilettenpause ging es weiter mit fahren und fahren…

Bei der Ankunft begrüßte uns der erste von vielen Regenschauern. Der Regen wurde nur noch übertrumpft vom Gewitter, welches einfach nicht weiterziehen wollte.

Soundcheck

Aufgrund eines sehr früh angesetzten Soundchecks waren wir bereits um 12:30 Uhr an der Bühne. Für unsere Crew sollte es noch ein harter und langer Tag werden. Sie durften das Konzertgelände mit dem Transporter erst um 0:30 Uhr befahren und konnten somit erst gegen 1 Uhr das Areal verlassen. In der Zwischenzeit tobte sich die Band bereits in der Dresdener Innenstadt aus.

Hotel

Nach dem Soundcheck ging es zum Hotelcheck. Ein schickes Hotel. Wir erinnern uns allerdings gerne an unseren Konzertbesuch von 2013 zurück. Damals lag unser oberedles Hotel direkt in der Innenstadt neben der imposanten Frauenkirche. Zwei sTRATS-Musiker erinnern sich noch an ihre 130 € Rechnung an der Hotelbar…

Elbufer

Vor Beginn des Soundchecks hatten wir etwas Zeit und erkundeten das „Schlösser-Gelände“, welches sich in exponierter Lage befindet. Unsere Bühne befand sich ca. 200 m von hier entfernt. Im Hintergrund ist die Dresdener Innenstadt zu sehen.

Das Konzert

Beim Konzertstart regnete es – später blieb es trocken. Da haben wir echt Schwein gehabt. Da die Veranstaltung mit 6.000 verkauften Karten ausverkauft war, mussten wir uns keine Sorgen über Publikumsmangel machen, zumal wir für die Hauptbühne gebucht wurden. Es ist schon erstaunlich, was wir uns über nun bereits 15 Jahre des Bandbestehens erarbeitet haben. Darüber sind wir sehr dankbar und genießen die Momente!

Feuerwerk

Konzeptionell von der Veranstaltungsleitung geplant, wurde das Konzert für das Feuerwerk unterbrochen. Es wurde direkt am Elbhang abgefeuert. Imposant mit Blick auf die illuminierten Schlösser.

Touriprogramm

Um 1 Uhr Nachts stapfte die komplette Band in den „Zwinger“, der Palastanlage Dresdens. Es erwartete uns ein fantastischer Blick in den beleuchteten und menschenleeren Innenhof. Ganz nach der sTRATS-Mentalität „einfach machen“

– für diesen Eindruck hat sich bereits die Fahrt nach Dresden gelohnt.

Semper Oper

Um Punkt 1 Uhr standen wir vor der Semperoper und um Punkt 1 Uhr gingen die Lichter aus. Der beleuchtete historische Stadtkern wurde auf einen Schlag dunkel. Schade, da waren wir mit der Fotografie ein paar Sekunden zu langsam. Aber was für ein Eindruck. Vor einem die Semperoper, links der Zwinger, rechts das Elbufer, hinter einem weitere eindrucksvolle historische Anlagen – und kein Mensch weit und breit zu sehen – an einem Wochenendabend. Als ob es nur für uns dort steht.

  • DEMUT (vielleicht nicht bei allen in der Band…)

Die Front

Verschiedene Rot-Töne bei den Holzinstrumenten. Über die Jahre haben sich schon schöne Instrumente angesammelt.

Begegnung der 3. Art.

 

Ratespiele vor dem Konzert

Ein Teil der Band spielte in unserem Backstageraum vor dem Konzert „Montagsmaler“: Gesucht wird eine Person.

22.06.19 – Wilhelmshaven


19.06.19 – Wilhelmshaven – Open Air

Nach 5 langen Wochen spielfrei traf die Band wieder zusammen. Es kam uns wie eine Ewigkeit vor.

Konzerte für den NDR bedeuten immer große Bühnen und gute Technik. Unsere Crew konnte ab 17:30 Uhr die Bühne zwecks Aufbau betreten. Da wir bereits um 19:30 Uhr die Bühne aufgrund des Vorprogramms verlassen mussten, blieb es bei einem kurzen Anchecken der Instrumente. Für einen gemeinsamen Soundcheck, also das Spielen eines oder mehrerer Songs, blieb keine Zeit.


Backstage

Unser Backstagezelt mit Catering. Wir waren froh, dass es keine Gutscheincoupons für Bratwurst mit Pommes gab, die dann an irgendeinem Imbisstand der riesigen Fressmeile hätte eingelöste werden müssen. So war es lecker und entspannt.


Im Hellen

Der Großteil des Konzertes fand im Hellen statt. Erst ab 22:00 Uhr konnte die Lichtanlage richtig zur Geltung kommen.


Peter

Foto: Birgit H-Photo


Im Dunkeln

Was für die Zuschauer zu sehen ist, bleibt den Bühnenmusikern verborgen. Auf der Bühne hat man keine Vorstellung davon, welches Fest der Lichttechniker veranstaltet. Vielleicht auch besser so – sonst könnte man vermutlich nicht gut konzentrieren.

Um 23:30 Uhr war die Band bereits auf der Rückreise. Heute übernachteten wir aufgrund der geringen Distanz zur Heimat nicht im Auftrittsort. Nur Tobi hatte heute, nach Hamburg reisend, einen längeren Nachhauseweg.


Am 06.07. steht das nächste Konzert für den NDR an. Dann spielen wir die NDR-Sommertour in Hamburg – allerdings nur für 60 Minuten.