18.12.04 – Langen

Tourbericht – Antik

Dieser Berichte wurde 2019 erstellt und basiert auf Erinnerungen an die dIRE sTRATS-Steinzeit.

Lindenhofcenter

Der letzte von Wolfgangs Gig-Akquisen. Damit endete die Kariere als Booker.

Beim 3. Konzert der dIRE sTRATS wurde das Outfit gewechselt. Lars besorgte ähnlich “schicke” Shirts wie bei den beiden Auftritten zuvor. Die US-Baseball-League ließ grüßen.

Aufgrund der textreichen Songs des Herrn Knopflers, agierte Peter seiner Zeit mit einem hübschen Notenpult vor sich – also direkt am Bühnenrand. Hier muss man anmerken, dass bis auf Wolfgang alle Musiker der Band eine dunkle Vergangenheit mit Tanz- und Top-40-Bands hatten, in denen dies gängig war und nicht hinterfragt wurde. Das Notenpult ist hier exemplarisch für die Sicht auf das Musikmachen – vor, hinter, auf und nach der Bühne.

Hier lag noch ein laaaaaaaaaaaaAAAAAnger Weg vor uns, bis wir einen (aus heutiger Sicht, 2019) annehmbaren und professionalisierten Standard erreichen würden.

01.12.04 – Bremen

Tourbericht – Antik

Dieser Berichte wurde 2019 erstellt und basiert auf Erinnerungen an die dIRE sTRATS-Steinzeit.

Meisenfrei

Der 2. Auftritt der sTRATS. Damals war es für uns etwas Besonderes im Meisenfrei spielen zu dürfen (Jahre später haben wir hier freiwillig das Feld geräumt…).

Diesen Auftritt hatte Wolfgang akquiriert. Unerfahren in Sachen Booking ging es ans Telefon: “Wir spielen auch für wenig Geld (also quasi nix)”. Die Band äußerte sich teils mit Gelächter und leichtem Protest über die Bedingungen. Nach erfolgreichem Gastspiel vor damals sensationellen ca. 200 Besuchern, waren alle glücklich. Zudem übernahm Jens das Booking…

 

22.10.04 – Bremerhaven

Tourbericht – Antik

Dieser Berichte wurde 2019 erstellt und basiert auf Erinnerungen an die dIRE sTRATS-Steinzeit.

Takelage, Bremerhaven – Der 1. Auftritt der dIRE sTRATS

Was kann man 15 Jahre nach diesem “Ereignis” aus der Erinnerung heraus schreiben? Schwierig.

 

Springen wir in den April oder Mai 2004 zurück

Wolfgang hatte bereits seit 2002 die eigenartige Idee, eine Dire Straits Coverband zu gründen. Das Musikerumfeld spottete – “Eine Totgeburt wird das”… so sagte man.

2003 probierte es Wolfgang dann tatsächlich mit einer Totgeburt im Hamburger Umfeld. Mit 3 ähnlich alten Musikern (also blutjungen Menschen…) kam man nicht über den Proberaum hinweg. Also den Traum und das Projekt begraben – vorerst.

Im April 2004 also wurde inseriert und gebettelt und gebeten. Als erstes wurde Thomas von Wolfgang bekniet, die gemeinsame, nicht sehr erfolgreiche, Band aufzugeben und es mit Mark Knopfler Songs zu probieren. Widerwillig stimmte Thomas einer Probe zu, sofern andere Musiker gefunden werden würden.

Jens kam hinzu: Wolfgang lernte Jens 2003 bei einem Auftritt als Aushilfsgitarrist in Jens damaliger Band kennen. Das “Vorstellungsgespräch” fand in Jens Küche statt. “Den Booker mach ich aber nicht”, sagte er und tat es dann doch…

Peter wurde durch eine naive, aber erfolgreiche Internetsuche gefunden: “Sänger mit tiefer Stimme, Bremerhaven” oder ähnlich wurde in das Suchfeld eingegeben. Gefunden wurde Peters Band mit Peters Beschreibung. Ein Anruf auf dem AB und später ein Telefonat führten zur Zusage von Peter für eine Probe.

Geprobt wurde erstmals im Mai 2004 zu 4. ohne Keyboarder. Da Ungedulds-Gang äh Wolfgang es wie immer nicht erwarten kann, beauftragte er im Vorfeld einen befreundeten Drummer (Roland Furtwängler – DANKE), ein Demo einzuspielen, mit dem die ersten Bewerbungen gemacht werden konnte. Ebenso führte Roland die erste Fotosession – bereits bei der 2. Probe – durch. Es konnte gar nicht schnell genug gehen. Lange warten liegt dem Ungedulds-Gand nicht. Ein Komparse (danke Sebastian) stellte sich als 5. Mann hinzu.

Im Juni kam Lars an den Keyboards hinzu und komplettierte die Band für die folgenden 5 Jahre.

Fünf Monate später stand die Kapelle dann erstmals auf der Bühne. Es war der 22.10.2004

Die Takelage ist eine Kultkneipe im Bremerhavener Fischereihafen – man kann sagen ein Fischrestaurant – passt zu den Fischköppen. Die Takelage ist in der 1. Etage gelegen. Aufwärts führt nur eine schmale und steile Treppe. Hier musste ALLES – wirklich alles von uns hochgeschleppt werden. Mit “ALLES” ist auch die Beschallungsanlage und das Licht gemeint. Riesige und schwere Boxen – es war ein kleiner Umzug. Der ganze Krams musste auch nach dem Konzert wieder abgebaut werden… oh Gott!

Zum Auftritt

Gefühlt der halbe Freundeskreis kam in die Takelage. Peter machte Werbung auf seiner Arbeitsstelle und sorgte somit für über 50 hartgesottende Feuerwehrmänner, die “Peter, du hast die Haare schön” sangen. Da wusste Wolfgang, es muss musikalisch Berg auf gehen.

Es war für uns alle ein nicht gekanntes Erlebnis. Wir waren absolut begeistert von der Resonanz. Aus heutiger Sicht (2019) ist es schwer nachzuvollziehen, wie die Band damals funktionieren konnte. Sie hat ABSOLUT NICHTS mehr mit der heutigen Gruppe zu tun, selbst wenn 4/5 der Band die selben Personen geblieben sind.

Nach dem Auftritt war klar, die Band würde weiterbestehe. Mindestens noch 750 Konzerte bis zum Schreiben dieses Berichtes (Juli 2019).

Die Bühne in der Takelage

Ein junger Peter

5 Euro Eintritt hat es gekostet.

Jünger geht kaum… Gerade aus der Windel.

Pressebericht – Fotos im Pressebericht von Roland Furtwängler