03.11.18 – Unna

„Lindenbrauerei“ – Seit 14 Jahren zu Gast


Alle 18 Monate bespielen wir die Lindenbrauerei in Unna. Und das seit Dezember 2005. Daher ist diese Location tatsächlich unsere am längsten noch aktuell bespielte Bühne. Und wir kommen immer gerne wieder.


Das sTRATS-Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Nach diesem Konzert bleiben nur noch zwei weitere in 2018 übrig. Dann geht es im Dezember in die „Winterpause“, bis wir Anfang Januar wieder die Bühnen der „Welt“ rocken.


Was für ein schöner Abend. Wir sind glücklich, diese Momente immer wieder erleben zu dürfen. Danke Unna und danke Frank Gründer für das Vertrauen über die letzten 13 Jahre!


Am Nachmittag

Die Unna-Kirche direkt neben unserem Hotel. Neben uns tobte derweil der Unnaer-Jahrmarkt mit unsäglicher Musik. Am Nachmittag suchten wir ein Eiscafe auf. Auftrittsabende mit genügend Zeit vorweg ist Luxus für einen Musiker.


Bassisten

Heute waren beide sTRATS-Bassisten anwesend.

Thomas hatte eine leicht lädierte Hand und pausierte als Vorsichtsmaßnahme, so dass unsere Permanent-Vertretung Chriddel, wie auch schon gestern, den Basspart übernahm. Chriddel hat mittlerweile mehr als 150 sTRATS-Konzerte gespielt. Seit 2011 ist er bei uns.

Thomas ist nun der erste sTRAT, der ein sTRATS-Konzert als Ganzes aus dem Publikum sehen konnte. Selbstverständlich bekam er Zettel und Stift zum Aufschreiben aller Unzulänglichkeiten der Band. Seit über 14 Jahren sind wir getrieben von dem Ehrgeiz, uns zu verbessern, um der originalen Musik gerecht zu werden.

02.11.18 – Buchholz

„Empore“


Nach 3 Jahren „Buchholz-Pause“ kamen wir wieder zurück in die „Empore“, einem schicken Saal, der sich über zwei Ebenen erstreckt. Fast 400 Konzertgäste kamen.  Und endlich hatten wir eine kurze Anreise. Knapp unter zwei Stunden werden von uns als sehr harmlos angesehen. Im Vergleich: Unsere letzte Tour vor zwei Wochen bot uns fast 2.000 km.


Backstageraum

Unser Backstageraum für heute Abend. Hier haben wir auch gegessen. Die „Empore“ hat ein eigenes Restaurant im Haus. Schwierig wird es dann, wenn man zeitgleich zum Einlass essen möchte – dann bricht die Gastronomie meist aus allen Nähten. So konnten wir in Ruhe spachteln.


Roadie Sylvio

Roadie Sylvio hatte heute sein 300. sTRATS-Konzert. Bereits 2008 war er einige Male dabei. Seit 2012/2013 ist er durchgehend (mit nur einer Ausnahme) für den Aufbau zuständig. Unser Tonmann Maurice hat noch einige Konzerte vor sich, bis er die 300 knackt.


27.10.18 – NL-Heerenveen

Theater Posthuis


Heute stand unser letztes Holland-Konzert für dieses Jahr an. Das „Posthuis Theater“, ein eher kleines Theater. Erst im April kommen wir für eine Tour zurück. Jetzt werden bis Jahresende noch einige Konzerte in Deutschland gespielt.


Touri-sTRATS

Aufgrund der relativ geringen Anfahrtsdauer von 2 Std. vom einen zum anderen Auftrittsort, haben wir als heutigen Programmpunkt ein altes Schiff am Ijsselmeer besucht. Ein Replikat des Schiffes „Batavia“ von 1629.


Das Restaurant

Nachdem das Essen am Vortag im allgemeinen Tenor als beinahe ungenießbar abgestempelt wurde und der Großteil der Band sich nach dem Konzert bei Burger King einfand, so war das Essen am heutigen Abend unschlagbar. Ein gutes Essen hellt die Laune der Musiker auf. Heute Abend waren wir glücklich. Das Restaurant ließ bereits von außen gutes erahnen.


Reaktivierung von „What it is“

Von Zeit zu Zeit graben wir lange nicht mehr gespielte Songs aus. Heute war es (spontan) „What it is“. Sicher zwei Jahre nicht mehr gespielt, probten wir ihn in der Soundcheckzeit am Frühabend ein. Etwas disziplinierter als wir es früher getan haben. Grundsätzlich gehen wir mittlerweile mit einer anderen Einstellung an neue bzw. aufzufrischende Songs heran.


Gutes Konzert

Rein spielerisch waren die beiden Auftritte dieses Wochenendes ein großer Unterschied. Am Freitag waren wir deutlich unkonzentrierter als am Samstag.

Ein Holländischer Fan hat sich beide Konzerte angeschaut (im Süden sowie im Norden des Landes). Mit seinen nun bereits sicherlich mehr als 20 sTRATS-Konzerten ist der Qualitätssprung aufgefallen.

Grundsätzlich scheint es aber ein Bühnenphänomen zu sein. Als Außenstehender wird man die Unterschiede kaum oder nicht wahrnehmen. Aber als Musiker geht man selbstkritisch mit sich um und hat Freude, wenn man sich zum Vortag verbessert hat.


26.10.18 – NL-Waalwijk


26.10.18 – NL-Waalwijk – Theater de Leest

Nach einem halben Jahr Niederlande-Abstinenz kommen wir nun zurück ins Land der Theater. Zumindest ist es das für uns, da wir hier deutlich mehr Theaterkonzerte spielen als in Deutschland.

Waalwijk (übersetzt: „Flussregion“) liegt in Südholland nahe der Belgischen Grenze. Für uns bedeutete dies eine Anreise von ca. 5 Std.



Ein schönes Theater…

erwartete uns heute. Ca. 400 Karten waren verkauft. Nachdem wir im Oktober einige Konzerte mit einer unglaublich stimmungsvollen Atmosphäre erlebt haben, war es heute sehr ruhig.

Zu Beginn des 2. Sets warteten wir hinter der Bühne auf unser Zeichen zum Bühnengang (dieses gibt uns unser Roadie Sylvio).

In heiterer Atmosphäre witzelten wir hinter dem Vorhang recht lautstark miteinander, während 400 mucksmäuschenstille Zuhörer sich jedes Wort unserer fröhlichen Gemeinschaft anhörten, bis wir dann mit ernster Miene 😉 die Bühne betraten, um das Epos „Telegraph Road“ anzustimmen.

Da die „lustige Gemeinschaft der 5 Herren“ in guter Laune gesprächstechnisch manchmal die Gürtellinie und manchmal sogar die Schuhsohle verlässt, muss man in solchen Momenten doch vorsichtig sein… nicht jeder teilt unseren Humor….


Tolles Licht gab es heute. Das ist in Theatern nicht sehr oft der Fall.


„Tunnel of love“ lebt vom beinahe endlosen Instrumentalteil als Ausklang des Songs. Nach Andre’s letzter Textzeile versammelt sich die Band traditionell am Keyboard-Podest und spielt sitzend weiter.


Sitzend wurde heute auch „Wild theme“ als Instrumentalsong und ruhiger „Rausschmeißer“ gespielt. Dieser Song ist der Kontrapunkt zu einem Rockkonzert. Und schon wieder geht so schnell ein schöner Konzertabend vorbei. Wir freuen uns auf morgen – dann sind wir in Heerenveen im Norden der Niederlande.

13.10.18 – Karlsruhe


13.10.18 – Karlsruhe – Durlacher Festhalle

Und schon wieder „was für ein toller Abend – was für ein sensationelles Konzert“.

Unsere letzten Konzerte haben uns erneut in den siebenten Musikerhimmel transportiert. Es ist atemberaubend, wie man vom Publikum empfangen wird, Karlsruhe legt hier die Messlatte erneut ganz nach oben 🙂


Burgentour…

Der Tag beginnt aber anders – nicht mit einem Konzert – stattdessen mit einer Burgentour. Tolles Wetter (obwohl Mitte Oktober) – was bleibt da anderes zu tun als ab zur nächsten Burg. Die Begeisterung im Bandbus hält sich in Grenzen, in Ermangelung an Alternativen ziehen aber alle mit – DANKE Jungs.

Aus der Schweiz kommend geht es direkt nach Frankreich zum „Chateau de Haut-Koenigsbourg“, einer großen Burganlage in Elsaß-Lothringen.


„Der Blaue Reiter“

Um 15:30 Uhr trafen wir im Hotel ein. Das Hotel „Der Blaue Reiter“ kennen wir bereits von unseren 5 vorherigen Besuchen in Karlsruhe. Ein sehr schönes Hotel direkt neben der Konzerthalle. Ein Dank an Roland Brecht für die tolle Organisation. Es ist so angenehm, wenn das Hotel nahe am Spielort liegt.


12.10.18 – Pratteln (CH)


12.10.18 – Basel / Pratteln – Z7 (CH)

Was für ein Highlight. Das war eines unserer Top 5 Konzerte in diesem Jahr. Vielen Dank an Melanie und Norbert, die Betreiber der Konzerthalle „Z7“ für die erneute herzliche Aufnahme.

Vielen Dank auch an die einfach umwerfend hilfsbereite und freundliche Crew aus dem Z7, insbesondere an Angelo dem Lichttechniker für seine unendliche Geduld bei unserer „Fotosession“ sowie der tollen Fotografin Jasmin aus dem Z7, was für ein Einsatz 🙂

Das Z7 ist eines der renommiertesten Hallen in der Schweiz. Hier spielen viele bekannte Bands aus dem Hardrockbereich. „Europe“, „Whitesnake“, „Gamma Ray“ – sogar „Toto“ kommen im nächsten Jahr.

Und zwischendrin treten die kleinen „sTRATS“ aus Bremerhaven auf. Ganz sicher sind wir die unbedeutenste Band des Programms im Z7. Aber wir durften nun bereits zum 6. Mal auf dieser fantastischen Bühne spielen.

Das Publikum war wieder, wie jedes Mal in Pratteln, phantastisch. Viele Besucher kannten uns bereits – die Stimmung im Saal war großartig.

Man merkt sicherlich beim Lesen, dass wir noch völlig begeistert auf den schönen Abend zurückblicken, es sind diese Auftritte die uns immer wieder von neuem begeistern, was für eine Freude, und das nach nunmehr fast 700 gespielten Konzerten…

Neu im Repertoire haben wir den Song „Twisting by the pool“. Eine für die direstraits untypische Rock’n’Roll Nummer in einer ebenso untypischen Spiellänge von nur 3 Minuten. Für gewöhnlich sind die Songs unseres Repertoires nicht selten 10 Minuten und länger.



06.10.18 – Koblenz


06.10.18 – Koblenz – Cafe Hahn

Es war einfach unbeschreiblich! Jedes Jahr erleben wir hier in Koblenz eine Atmosphäre, die man nicht in Worte fassen kann. Bereits beim Betreten der Bühne und vor dem Spielen der ersten Töne wird man gefeiert, unglaublich. Es gibt nur wenige Orte, an denen man derart euphorisch empfangen wird, Koblenz ist einer davon, vielen Dank!! 🙂

Beim Konzert ging dann die Post ab. Ohrenbetäubender Applaus am Ende der Songs und „stecknadelruhig“ inmitten der Songs – perfekt!


Matze…

ist schlicht der König des Saxophons, es ist uns immer wieder eine große Freude mit ihm zusammen zu spielen.


Battle!

Das Instrumental-Battle bei „Money for nothing“ aus dem Publikum heraus. Hier spielen Gitarre, Saxofon und Keyboard wiederholend der Reihe nach (daher „Battle“).


dIREsTRATS und die Kultur…

Was wäre das Tourleben ohne die Besichtigung von Burgen?! (Thomas meint gar nicht schlecht 😉  ) Nicht jeder der Band freut so darüber der wie der Gitarrist. Aber manchmal gefällt es dann doch allen ein wenig. Heute gab es die Burg „Runkel“ bei Limburg zu sehen und zu besichtigen (bitte bei diesem Namen der Burg von der Vorsilbe „Fu“ absehen 🙂 )

Da wir am Vortag in der Region Frankfurt spielten, war die Anfahrt nicht weit und recht entspannend.

Thomas kaufte anschließend noch ein Fotoobjektiv für seine Kamera, die Ergebnisse sind in diesem Tourbucheintrag zu sehen, ein Dankeschön an Klaus Manns.


Der Pranger….

Wenn man überlegt, welchen Beruf der Schlagzeuger wohl im Mittelalter gehabt haben könnte, so muss die einzige Antwort wohl „Hofnarr“ lauten.

05.10.18 – Mühlheim a. Main


05.10.18 – Mühlheim am Main – Schanz

Deutschlands Autobahnen bringen von Woche zu Woche weniger Spaß. Überall befinden sich Baustellen, viele Brücken sind nur einspurig.

Für die Anfahrt aus Bremerhaven nach Frankfurt haben wir über 7 Std. gebraucht. Unsere Ankunft war um 18:55 Uhr. Soundcheckende wegen des bevorstehenden Einlasses war dann offiziell 19 Uhr… Wir haben uns den Soundluxus von 20 Mininuten „gegönnt“ und gingen um 19:15 Uhr zum Essen.


Das Schanz…

ist der von uns am längsten bespielte noch aktuelle Club in unserem Tourplan. 2006 waren wir erstmals dort. Mittlerweile sammeln sich 16 (!!!) Konzerte an diesem Ort an. In einigen Jahren haben wir hier sogar Doppelkonzerte gegeben – d.h. Fr. + Sa. traditionell zwischen Weihnachten und Neujahr.

In diesem Jahr kamen erstmals deutlich weniger Besucher. Nach Gründen kann man immer viel suchen – die lassen sich ohnehin nicht belegen. Vielleicht war es die Ferienzeit in Hessen, der ungewohnte Termin im Oktober… oder waren wir zu oft hier? Nee, nächstes Jahr kommen wir bestimmt wieder – dann vermutlich wieder kurz nach Weihnachten 😉


Thomas ist…

wieder glücklich! Seine zweite, musikalisch Geliebte ist wieder bei ihm. Fast einen Monat musste er auf die rote aufgrund eines technischen Defektes verzichten und spielte in der Zwischenzeit wie er sagte, auf den bisherigen „völlig veranzten alten Bässen“… 🙂

Das Foto hat dann seine erste Geliebte gemacht…. 😉

02.10.18 – Bitburg


02.10.18 – Bitburg – Stadthalle

Nach 2014 spielen wir nun zum 2. Mal in der Stadthalle Bitburg.

Am Vortag eines Feiertages ist grundsätzlich viel Verkehr auf den Autobahnen. Und die nAIV-sTRATS fahren gegen 15 Uhr an Köln vorbei… toll… Nach 14 Jahren sTRATS müsste man meinen, wir hätten irgendetwas gelernt…


Unser Hotel lag direkt gegenüber der Halle. Das Restaurant ebenso. So kann man wirklich entspannt auf die Bühne gehen.

Um 20 Uhr starteten wir dann. Heute in großer Besetzung mit 7 Musikern auf der Bühne.


Aufgrund des Feiertages am 03.10. spielten wir mitten in der Woche ein Dienstagskonzert.

Aufgrund von Brandschutzbestimmungen durfte heute nicht genebelt werden. Kein Nebel bedeutet langweiliges Licht, da dieses nicht zur Geltung kommt. Genug Beleuchtung hing in den Traversen. Der Lichttechniker war richtig traurig, heute einen Kompromiss-Licht-Job abliefern zu müssen.


Die Römer…

und neben an ebenso die „Römermauer“. Eine fast 2.000 Jahre alte (stark restaurierte) Mauer.


Bier…

ebenfalls neben der Halle befindet sich die Bitburgerbrauerei, das wäre etwas für Thomas gewesen…;-)

29.09.18 – Bargteheide


30.09.18 – Bargteheide – Kleines Theater

Eine entspannte Anreise aus Kiel nach Bargteheide (bei Hamburg). Ein paar Stunden im Hotel, welches sich direkt neben dem neuen Spielort befand und um 17 Uhr dann zum Soundcheck. So ist es gut.

Wir feilten noch etwas am Song „Romeo & Juliet“. Sofern beim Soundcheck die Zeit vorhanden ist, nutzen wir diese generell gerne für die Weiterentwicklung der Songs.

Um 20 Uhr war dann Konzertstart.


Volles Haus…

Das Theater war voll. Und man muss sagen, das Publikum war fantastisch. Absolut diszipliniert und vollkommen ruhig in den ruhigen Passagen und euphorisch in den Applausphasen – perfekt! So wird der Musik die Möglichkeit geboten, sich voll zu entfalten. Gerade bei vielen Songs von Mark Knopfler (Dire Straits) sind so viele ausarrangierte Feinheiten zu entdecken.


Und irgendwann standen sie alle…

Wir hatten diesmal wirklich besonders viel Spielfreude, das heutige Konzert hatte deutlich mehr Charme und Spirit als am Vortag….

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Bargteheide – vermutlich im Herbst kommenden Jahres.