16.08.19 – Papenburg

sTRATS zu Gast im Emsland. Nach 2015 kommen wir nun zum 2. Mal hierher.

Obwohl die Veranstaltung die gleiche ist, hat sich der Schauplatz geändert.

2015 spielten wir auf dem Kirchplatz der kleinen 40.000 Einwohner-Stadt.

Seit dem wurde die Veranstaltungsreihe in die einzelnen Stadtteile verlegt, so dass die Konzerte abwechselnd an verschiedenen Orten stattfinden.

 

Zum heutigen Konzert kamen VIELE Menschen. Der Platz quoll über. Laut Veranstalter waren es deutlich mehr als von ihm erwartet. Mittlerweile haben wir uns über die Jahre auch einen kleinen Fanstamm im Emsland erspielt.

Die heutige Besetzung war in zwei Positionen zum letzten Wochenende verändert.

Chriddel war am Bass und Andere am Gesang zu hören. Für Chriddel nähert sich der 200 Auftritt bei uns. Bei ca. 750 Konzerten insgesamt ergibt das beinahe 30 % aller sTRATS-Konzerte mit Chriddel auf der Bühne.

Bei Andre müssten wir noch mal nachrechnen. Es dürften aber auch bereits an die 100 Konzerte sein.

Obwohl diese Besetzung nun länger nicht mehr zusammengespielt hat, klappte es gut. Das Arrangement ist fest, so dass es beinahe unerheblich ist, welche Besetzung spielt. Für Andre haben wir allerdings immer einen anderen Song im Repertoire – „Where do you think you’re going“, ein Song, der ihm besonders liegt. Hingegen gibt es Songs, die wir nur mit Peter spielen.

Das Battle aus dem Publikum.

Noch mehr Battle aus dem Publikum.

Das Konzertende. Um 22:20 Uhr war Feierabend. Die Band war bereits vor 0 Uhr im Hotel, das hat Seltenheit.

Ein Dank an den wirklich sehr angenehmen Veranstalter, der uns vor allem hinter der Bühne alles Erdenkliche möglich gemacht hat.

Fotos: Thomas Dubbis

10.08.19 – Unna

Unna Rockt

Seit 2005 spielen wir in Unna und kommen immer wieder sehr gerne hier her.

Heute erstmals zum Open Air. Vor uns spielten zwei fantastische Bands. Direkt vor uns war es BOSSTIME – ein Bruce Springsteen Tribute – sehr zu empfehlen.

Touriprogramm

Der Tag begann für uns allerdings in Kriebstein (Sachsen), wo wir gestern Video und Ton aufgenommen haben.

Auf der Reise vom einen Ende Deutschlands zum anderen Ende hat es der Kulturbeauftragte der Band geschafft, die Band zum Völkerschlachtsdenkmal nach Leipzig zu nötigen. Ein massiver Klotz in Gedenken an eine Schlacht in napoleonischer Zeit.

Hotel

Ca. 4 Std. später kamen wir am Hotel in Unna an. Das schöne „Ringhotel Katharinenhof“. Wir waren schon oft hier. 2005, bei unserem ersten Besuch in Unna, sah die Hotelfrage noch anders aus. Untergebracht waren wir seinerzeit in einer Behausung namens „Burgwächter“, eine Unterkunft, für die sich der Wirt rühmte, dass selbst schon Filmstars hier gedreht haben, als sie eine besonders heruntergekommene Bude suchten…

Später war es das *** Hotel Kraka, welches schon lange nicht mehr existent ist.

Und nun haben wir uns in der Hotelfrage ganz nach oben geschlafen.

Aus dem Hotelfenster aus ist die romanisch konzipierte Kirche aus dem Jahr 1934 zu sehen.

Open Air

Nach dem wir gestern aufgrund der Aufnahme doch etwas konzentriert wirkten (mit allen Nebenwirkungen), konnten wir heute frei nach Herzenslust aufspielen. Dieses Phänomen haben wir schon einige Male bei uns beobachtet. Eigentlich hätte man das Konzert heute mitschneiden müssen anstelle des gestrigen. So viele Kameraleute und ein laufendes Band beeinflusst einen doch.

Heute gab es nur Handykameras im Publikum – die stören nicht – die bringen Spaß. Bei unserem “Battle“ vor Money for nothing aus dem Publikum heraus bildet sich eine Zuschauertraube um die Gitarre herum mit gefühlt jedem zweiten Zuschauer mit Handy bewaffnet.

Viel Mensch

Unsere heutige Spielzeit war von 21:30 bis 23:00 Uhr, ein etwas abgespecktes Set.

Im Unterschied zu gestern liefen wir heute mit 5 Musikern auf. Da merkt man, dass jede Besetzung und jeder Abend einen ganz eigenen Charakter hat.

 

09.08.19 – Kriebstein

Kriebstein – Talsperre – Mittelsächsischer Kultursommer

Nach 5 Jahren kommen wir wieder! Große Freude, denn die Location ist fantastisch. Die Bühne liegt im See eines Staudammes. Im Hintergrund stehen Wälder. Vor der Bühne ein Amphitheater. Und auf der Bühne sehr schöne Licht- und Lasertechnik. Zuletzt spielten wir mit dieser Firma am Sachsenring und in Rochlitz.

Das Konzert war im Vorverkauf ausverkauft! Zum Leidwesen einiger sTRATS-Fans, die leider nicht mehr an Karten kommen konnten, obwohl sie bereit waren, längere Anreisen auf sich zu nehmen. Sorry!!!

Viele sTRATS’ler

Mit 18 Mann sind wir angereist – so viele wie nie zuvor.

Warum? Wir haben heute aufgenommen – Bild und Ton.

Jannick Mayntz wurde mit seinem Team gebucht, der uns bereits in Edenkoben 2016, Bremerhaven 2017 und Doettinchem 2019 gefilmt hat sowie Lasse Otten, der mit seinem Team unsere allererste DVD 2005 aufgenommen hat. Lasse war ebenfalls bei den Videoaufnahmen in Rochlitz 2016 dabei.

Wir sind froh, ein solches Team herangekarrt zu haben.

Auf dem Foto sind leider nicht alle Personen anwesend, da es immer irgendetwas aufzubauen gab.

Das Foto, wie auch den Großteil der Livefotografie hat unsere Foto-Tanja erledigt, die uns – als Thomas-Anhang – regelmäßig knipst – ein großer Dank dafür!

Heute waren Nils und Tobi als mögliche zukünftige Tontechniker dabei. Leider verlieren wir bald unsere beiden Stammtontechniker, Maurice und Patrick.

Patrick hat eine Festanstellung beim Stadttheater bei uns in Bremerhaven bekommen und ist daher zeitlich nicht flexibel. Gelegentlich wird er aber ganz sicher noch bei uns auflaufen.

Maurice beginnt sein Masterstudium in Bonn.

Somit fallen uns zwei wichtige Stützen weg. Denn beide haben in den letzten Jahren aus unserer Sicht einen fantastischen Job geleistet, den wir gar nicht hoch genug bewerten können.

Die Zeit, die wir mit ihnen noch haben, nutzen wir, um potentielle Nachfolger einzuarbeiten. Neben Nils und Tobi werden wir – um flexibel hantieren zu können – weitere Tontechniker benötigen. Bei Interesse bitte melden!

Fett

Die Bühne hatte 2 Ebenen, die wir nutzen. Für die musikalische Kommunikation ist es besser, wenn sich alle Musiker sehen können. Allerdings sieht es deutlich besser aus, wenn der Drummer oben über allem Thronen darf. Flankiert wurde es von Mike an der Pedal Steel sowie Matze am Saxophon.

Tobis Sicht

Die Bühne auf dem Wasser war mit einem Steg zum Festland verbunden. Vor uns das ausverkaufte Amphitheater. Tobi hatten wir mit seinen Keyboards erstmals mittig platziert, da das Drumest eine Etage darüber stand. Das Foto stammt aus Tobis Sicht.

Laser

Das Konzert wurde von einer Lasershow unterstützt. In den dem Amphitheater gegenüberliegenden Wald wurde unser Logo projiziert.

Regen

Unser Konzert begann erst um 21:30 Uhr, damit die Lichtshow zur Geltung kommen konnte. Gegen 23 Uhr fing es an zu regnen, erst wenig, dann immer mehr. Aber erst nach dem Konzertende um 23:30 Uhr schüttete es.

20.07.19 – Borken


20.07.19 – Borken Rhee-Tona – Open Air

Der Wettergott hatte seine eigenen Pläne für den heutigen Tag.

12 Uhr: Die Band steigt mit Sonnenbrillen und kurzen Hosen in den Bandbus ein – wie naiv…

14 Uhr: Wolken bedecken den kompletten Himmel – wir erwarten nichts Gutes.

15 Uhr: Es fängt an – so richtig! Auf der Landstraße fahren die Autos wegen des Starkregens reihenweise auf den Standstreifen. Mühsam bahnen wir uns den Weg durch die Fluten zum Auftrittsort. Dem einen oder anderen Insassen kam der Gedanke, dass wir mit dem Ruderboot sinnvoller als mit dem Kraftwagen zur Bühne kämen.

16 Uhr: Ankunft bei Regen (zwischenzeitlich ereilte uns auch noch ein kleines Gewitterchen). Niemand möchte aussteigen, um den Poller beiseite zu räumen, der uns den Weg zum Gelände versperrte. Peter erbarmt sich – und wurde nass – danke. Wir werden vom Veranstalter begrüßt. Er führt uns zu seinem neuen See, der sich auf dem Areal seines Fußweges befindet. Natürlich direkt vor unserem Backstageraum. Im Haus angekommen, sahen wir aus der 1. Etage aus unsere Crew auf der Bühne arbeiten. Sie haben Müllsäcke an, die sie vor dem Regen schützen sollen – wie naiv…


Soundcheck und Stromausfall

16:30 Uhr: Wir versuchen einen Soundcheck – wie naiv. Das Bühnendach trug eine schwere Wasserlast und musste ersteinmal davon befreit werden. Das Ganze mündete in einem Sturzbach. Kurz danach fiel der Strom aus – für lange Zeit.


Essen

17 Uhr: Da auf der Bühne nicht viel für uns zu machen war, es kam geschultes Personal und prüfte alle Stromquellen, gingen wir zum Essen – lecker.

Über uns thronte eine riesige USA-Karte mit Nummernschildern jedes Staates – beeindruckend.


Jens … … … … (Fantasie).

18:30 Uhr: Wir konnten nun endlich unseren Soundcheck vollziehen. Stark verkürzt. Leider kamen wir nicht dazu die Sachen zu proben, die auf der Agenda standen.


Konzert

20 Uhr: Das Konzert begann trocken – das war bei den Wassermassen des Tages kaum zu erwarten. Kaum spielten wir einige Songs, fing es erneut an. Dieses Mal wurden wir vom sTRATS-Regen, äh Platzregen verschont. Der Veranstalter teilte Regenponchos aus. Aber irgendwann war auch diese Regenphase überwunden – das Publikum blieb standhaft und wurde folgend vom Regen verschont.

Es wurde ein schönes, kleines Konzert. Die ca. 350 Konzertgäste in der Gartenanlage des Steakhauses „Rhee-Tona“ rockten den Garten.


Gewitter

22 Uhr: Es war Zeit für „Brothers in arms“. Tobi leitete den Song durch das Donnergrollen vom Keyboard ein. Surreal konnte das Publikum in der Ferne die Lichtspiele eines entfernten Gewitters beobachten.


Foto beim „Battle“ aus dem Publikum heraus. Neuerdings mit der Les Paul gespiel, seit aufgrund eines derzeit nicht zu behebenden Schadens am Soldano-Gitarrenverstärker ein komplett anderes Setup am Start ist.

1 Uhr: Ein gemeinsames Zusammensitzen nach dem Konzert im Garten der Unterkunft (im Trockenen) schloss den polarisierenden, aber schlussendlich schönen Tag ab.

12.07.19 – Dresden

Dresdener Schlössernacht

Die Dresdener Schlössernacht wird direkt am Elbhang veranstaltet. Das Areal umfasst drei Schlösser aus der Zeit des Historismus (19. Jahrh.).

An gleicher Stelle spielten wir bereits 2013.

Für uns war es eine frühe Anreise – bereits um 7 Uhr stiegen wir in den Bus, fuhren auf die A27 auf und los ging es – das endlose Autobahnfahren und fahren und fahren. Nur unterbrochen von einer Toilettenpause ging es weiter mit fahren und fahren…

Bei der Ankunft begrüßte uns der erste von vielen Regenschauern. Der Regen wurde nur noch übertrumpft vom Gewitter, welches einfach nicht weiterziehen wollte.

Soundcheck

Aufgrund eines sehr früh angesetzten Soundchecks waren wir bereits um 12:30 Uhr an der Bühne. Für unsere Crew sollte es noch ein harter und langer Tag werden. Sie durften das Konzertgelände mit dem Transporter erst um 0:30 Uhr befahren und konnten somit erst gegen 1 Uhr das Areal verlassen. In der Zwischenzeit tobte sich die Band bereits in der Dresdener Innenstadt aus.

Hotel

Nach dem Soundcheck ging es zum Hotelcheck. Ein schickes Hotel. Wir erinnern uns allerdings gerne an unseren Konzertbesuch von 2013 zurück. Damals lag unser oberedles Hotel direkt in der Innenstadt neben der imposanten Frauenkirche. Zwei sTRATS-Musiker erinnern sich noch an ihre 130 € Rechnung an der Hotelbar…

Elbufer

Vor Beginn des Soundchecks hatten wir etwas Zeit und erkundeten das „Schlösser-Gelände“, welches sich in exponierter Lage befindet. Unsere Bühne befand sich ca. 200 m von hier entfernt. Im Hintergrund ist die Dresdener Innenstadt zu sehen.

Das Konzert

Beim Konzertstart regnete es – später blieb es trocken. Da haben wir echt Schwein gehabt. Da die Veranstaltung mit 6.000 verkauften Karten ausverkauft war, mussten wir uns keine Sorgen über Publikumsmangel machen, zumal wir für die Hauptbühne gebucht wurden. Es ist schon erstaunlich, was wir uns über nun bereits 15 Jahre des Bandbestehens erarbeitet haben. Darüber sind wir sehr dankbar und genießen die Momente!

Feuerwerk

Konzeptionell von der Veranstaltungsleitung geplant, wurde das Konzert für das Feuerwerk unterbrochen. Es wurde direkt am Elbhang abgefeuert. Imposant mit Blick auf die illuminierten Schlösser.

Touriprogramm

Um 1 Uhr Nachts stapfte die komplette Band in den „Zwinger“, der Palastanlage Dresdens. Es erwartete uns ein fantastischer Blick in den beleuchteten und menschenleeren Innenhof. Ganz nach der sTRATS-Mentalität „einfach machen“

– für diesen Eindruck hat sich bereits die Fahrt nach Dresden gelohnt.

Semper Oper

Um Punkt 1 Uhr standen wir vor der Semperoper und um Punkt 1 Uhr gingen die Lichter aus. Der beleuchtete historische Stadtkern wurde auf einen Schlag dunkel. Schade, da waren wir mit der Fotografie ein paar Sekunden zu langsam. Aber was für ein Eindruck. Vor einem die Semperoper, links der Zwinger, rechts das Elbufer, hinter einem weitere eindrucksvolle historische Anlagen – und kein Mensch weit und breit zu sehen – an einem Wochenendabend. Als ob es nur für uns dort steht.

  • DEMUT (vielleicht nicht bei allen in der Band…)

Die Front

Verschiedene Rot-Töne bei den Holzinstrumenten. Über die Jahre haben sich schon schöne Instrumente angesammelt.

Begegnung der 3. Art.

 

Ratespiele vor dem Konzert

Ein Teil der Band spielte in unserem Backstageraum vor dem Konzert „Montagsmaler“: Gesucht wird eine Person.

22.06.19 – Wilhelmshaven


22.06.19 – Wilhelmshaven – Open Air

Nach 5 langen Wochen spielfrei traf die Band wieder zusammen. Es kam uns wie eine Ewigkeit vor.

Konzerte für den NDR bedeuten immer große Bühnen und gute Technik. Unsere Crew konnte ab 17:30 Uhr die Bühne zwecks Aufbau betreten. Da wir bereits um 19:30 Uhr die Bühne aufgrund des Vorprogramms verlassen mussten, blieb es bei einem kurzen Anchecken der Instrumente. Für einen gemeinsamen Soundcheck, also das Spielen eines oder mehrerer Songs, blieb keine Zeit.


Backstage

Unser Backstagezelt mit Catering. Wir waren froh, dass es keine Gutscheincoupons für Bratwurst mit Pommes gab, die dann an irgendeinem Imbisstand der riesigen Fressmeile hätte eingelöste werden müssen. So war es lecker und entspannt.


Im Hellen

Der Großteil des Konzertes fand im Hellen statt. Erst ab 22:00 Uhr konnte die Lichtanlage richtig zur Geltung kommen.


Peter

Foto: Birgit H-Photo


Im Dunkeln

Was für die Zuschauer zu sehen ist, bleibt den Bühnenmusikern verborgen. Auf der Bühne hat man keine Vorstellung davon, welches Fest der Lichttechniker veranstaltet. Vielleicht auch besser so – sonst könnte man vermutlich nicht gut konzentrieren.

Um 23:30 Uhr war die Band bereits auf der Rückreise. Heute übernachteten wir aufgrund der geringen Distanz zur Heimat nicht im Auftrittsort. Nur Tobi hatte heute, nach Hamburg reisend, einen längeren Nachhauseweg.


Am 06.07. steht das nächste Konzert für den NDR an. Dann spielen wir die NDR-Sommertour in Hamburg – allerdings nur für 60 Minuten.

11.05.19 – Bondorf

 

 

Bondorf – Kulturzentrum Zehntscheuer

Einkehr ins Schwabenland. Unseres Wissens nach zum 3. Mal, nach unseren Konzerten in Stuttgart und Balingen. In Baden-Württemberg haben wir bereits so einige Konzerte hinter uns. Dazu gehören unsere beiden Schwerpunktregionen Karlsruhe sowie Freiburg. Aber auch Heilbronn, Bühl, Eggenstein, Baden-Baden, Müllheim.

Heute also in Bondorf im Kulturzentrum Zehntscheuer, einer kleinen Halle.

Wir wurden sehr freundlich empfangen. Die Technik stand bereits komplett und unsere Crew war für den Soundcheck bereit.


Konzert

Beim Soundcheck haben wir nicht alles proben können, was auf der Agenda stand. So musste „On every street“ heute erneut aus dem Set gestrichen werden. Denn in der gestern spielenden Besetzung hatten wir den Song noch nicht live aufgeführt.

Da wir aber ohnehin ein viel zu großes Repertoire haben, konnte „Down to the waterline“ gespielt werden.


Essenszeit

Fünf Minuten Fußweg bis zum Restaurant. Dort gab es Anti-Hungerportionen (viel und hochwertig – aber eben viel). Die Band musste sich zügeln, denn sich 45 Minuten vor einem Konzert ins Fresskoma zu katapultieren ist höchst unproduktiv. Wie oft sind wir vollgefressen, kaum in der Lage uns zu bewegen, auf die Bühne gegangen… Wir haben dazugelernt und uns das Essen einpacken lassen. Jens nahm dabei die Spitzenposition ein, da er nur 3 seiner 7(!!!) Schnitzel schaffte.


Hotel

Mit dem Hotel haben wir es erneut gut getroffen. Ein schickes 4 Sterne Hotel. Kommt natürlich nicht an das Schloss Reinach vom Vortag heran. Uns geht es gut – manchmal können wir es kaum glauben, wie gut.


Werbung

Unser Plakat. Davon versenden wir einige Tausend pro Jahr.



10.05.19 – Freiburg

 


Freiburg – Schloss Reinach

Freiburg liegt für uns Bremerhavener nicht gerade um die Ecke. Aber wenn man erst einmal vor Ort ist, hat sich jeder Kilometer gelohnt. Uns sollte ein fabelhafter Tag erwarten.

Die halbe Band beschloss am Vortag anzureisen. So saßen 4 von 7 Musikern bereits am Donnerstag Nachmittag im Tourbus auf dem Weg nach Gießen, wo der Zwischenstopp auf der Reise nach Freiburg eingelegt werden sollte. Die übrigen 3 fuhren erst am Auftrittstag selber und erreichten die Location um 18 Uhr. Die Crew entschied sich für eine Nachtfahrt und traf um 9 Uhr ein.

Für uns, der am Vortag los gefahrenen Truppe, war die Ankunft nach einem Zwischenstopp in einem großen Musikhaus in Walldorf (bei Mannheim) um 15 Uhr in.


Ein feines Leben

Und ab nun wurde es nobel. Bei all dem, was wir auf den Touren erleben, sind wir mittlerweile schon ein ganz schön verwöhntes Pack geworden. Aber das Schlosshotel Reinach übertrifft jedes Mal alles, was wir sonst erleben dürfen.

Für die nächsten Stunden stand uns der SPA-Bereich des Hotels zur Verfügung. Ab in den geheizten Außenpool. Dann Käsekuchen mit Kaffe. Manchmal geht es uns zu gut…

Das Hotel ist gleichzeitig Spielstätte. Man musste vom Hotelzimmer aus keine 2 Minuten laufen, um zur Bühne zu gelangen – wunderbar.


Eigener Kellner

In unserem Backstageraum hatten wir erneut einen eigenen Kellner – einmalig (dieses Mal männlich – sonst waren es immer junge Damen, was die Band selbstverständlich mehr erfreut als ein männlicher Kellner).

Fürstliches Essen, dann noch etwas ausruhen und später ab auf die Bretter dieser Welt zum Rocken.


Open Air im Mai

Obwohl wir erst den 10. Mai haben, wurde für heute unser erstes Open Air des Jahres angesetzt. Immerhin 15 °C am Abend, ein Minischauer, sonst trocken und angenehm. Im Innenhof des Hotelschloss Reinach kamen 600 Konzertbesucher.

In einem kleinen abgetrennten Bereich hatten wurde Buffet gereicht. Hierfür kosteten Konzertkarten mit Essen schlappe 105 €. Wir hatten es erst für einen Druckfehler gehalten, da unsere Ticketpreise ganz bestimmt nicht im dreistelligen Bereich liegen.

Für 26 € bekam man aber das normale Konzertticket.


Song

Im Set befand sich heute zum 3. Mal ein Song aus der „Speechless“-Kiste, dem Instrumentalprojekt von Wolfgang. Ende April haben wir den Song uraufgeführt und auch gleich im Theater in Doetinchem mitgeschnitten. Zu sehen und zu hören hier: https://www.youtube.com/watch?v=d51tz1mtpZw


Planung

Im nächsten Jahr werden wir einen Tag früher anreisen, um das Hotel noch ausgiebiger zu nutzen. Das steht bereits jetzt schon fest!


30.04.19 – Hemer

 


30.04.19 – Hemer – Altes Kasino am Sauerlandpark

Ab ins Sauerland. Unser heutiges Konzert fand im „Alten Kasino“, einer alten Kaserne statt, welches sich auf dem Gelände der Bundesgartenschau 2010 befindet.

Ein paar Überreste der Großveranstaltung waren noch zu sehen.


Konzert

„Tanz in den Mai“-Konzerte sind nicht gerade unsere Lieblinge. Es gibt ja durchaus verschiedene Beweggründe von Konzertbesuchern ein Konzert zu besuchen. Unterteilt man (aus sTRATS-Sicht) die Konzertbesucher in zwei Gruppen, so würde man sie einerseits in die konzentrierten Zuhörer einteilen können, die kommen und bezahlen, um das Konzert zu hören sowie in die „sehen und gesehen werden Zuschauer“ (oder „Zuredner“), die einen anderen Anspruch an einen Abend mit musikalischer Untermalung haben.

Aufgrund der vielen sehr positiven Erfahrungen vieler sTRATS-Konzerte ist unser Anspruch die erste Gruppe bespielen zu dürfen sehr hoch – recht vermessen von uns – aber leider ist der auch der sTRATS-Musiker ein Gewohnheitstier.

Bei einem „Tanz in den Mai“ muss man mit letzterer Gruppe vermehrt rechnen.

Am heutigen Abend kamen viele Konzertbesucher zum Zuhören – viele kannten uns bereits. Einige andere zählten aber eben zur zweiten Gruppe, den „Zurednern“, die das Konzert durch Gespräche bereicherten – sozusagen der 8. Musiker.

Für einen Tanz in den Mai war es aber ein (für uns) positiv verlaufender Abend. Wir haben es (bei unseren eher seltenen Konzerten an solchen Tagen) auch schon ganz anders erlebt. Alles in Allem war es ein konzertanter Abend, der Spaß brachte.

Das Drumherum war sehr schön organisiert. Der für uns heute Zuständige (Lukas, ein großer Dank) hat sich alle Mühe gegeben und uns sehr wohltuend empfangen. Bei der Ankunft warteten auf uns Kaffee und Brötchen, eine schicke Bühne, bald schon ein warmes Catering. Das hat ein wenig vergessen lassen, dass wir eine Ewigkeit im Stau standen.

Heute hat unser Tonmann Patrick Geburtstag und uns seinen Tag geopfert. Wir können es kaum glauben – Patrick ist bereits seit 4 Jahren bei uns und macht einen tollen Job – er ist 21 (!!!) geworden. Wir hatten ihn angeworben, als er eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker machte, was uns ermöglichte, ihn trotz seiner damaligen 17 Jahre für die Nachtarbeit buchen zu können. Leider steht er mittlerweile nur selten für uns zur Verfügung. Dafür haben wir unseren Maurice, der bereits seit 5 Jahren bei uns ist (dieser ist nun 26 Jahre alt). Eine tolle Crew haben wir! Danke euch.

27.04.19 – Nienburg

 


27.04.19 – Nienburg – Theater

Zum 2. Mal führt es uns nach Nienburg. Für uns ist es diese Mal ein Konzert beinahe vor der Haustür – nur 80 Minuten Anfahrt – das ja im Vergleich zu unseren üblichen Fahrten ja praktisch nichts… Daher ging es auch nach dem Konzert gleich wieder auf die Autobahn nach Hause.

Uns erwartete ein schickes Theater in blau und ein Publikum, wie wir es selten in Theatern erleben – sehr begeisterungsfähig – einfach wunderbar.


Saalplan

Das Theater fasst 630 Plätze. Es war fast ausverkauft. Wir haben noch schnell vor Konzertbeginn ein Foto vom Saalplan und der aktuellen Auslastung machen können.


Restaurant

Nienburger Spargel gab es heute in diesem schicken Theaterrestaurant. Sehr lecker war es.


Das Konzert

Ein Konzert vor (fast) ausverkauftem Haus bringt immer viel Spaß. Heute war leider das Soundsystem suboptimal für den Saal. Die unteren Ränge wurden gut beschallt. Im oberen Rangbereich kam hingegen nicht der gewünschte Klang an. Unser Tonmann Maurice hatte arge Probleme den Saal zu beschallen. Als Tontechniker hat man die Aufgabe, einen Kompromiss zu finden, so dass es an allen Stellen des Raumes gut klingt. Grundsätzlich klingt es an unterschiedlichen Stellen eines Raumes sehr unterschiedlich. Ist vorne zu viel Bassanteil, so ist es möglich, dass dieser hinten fast nicht präsent ist. Die Kunst des Tonmannes besteht darin, es allen (halbwegs) recht zu machen. Heute war dies schwierig, da das Beschallungssystem (PA) kein, wie üblich in Theatern, fest installiertes und eingemessenes System war.

Wir hatten dennoch viel Freude am Auftritt.


Heute spielte nach längerer Pause Chriddel am Bass, der auch die kommenden Konzerte spielen wird.


Dobro

Eine Dobro (Resonatorgitarre) ist schon ein schickes Instrument. Es leuchtet so schön, wenn es angestrahlt wird.