30.05.09 – Sylt

Norddörferhalle

Die Pannen-sTRATS auf Reisen – Oder auch „sTRATS-Reisen – Kommen auch Sie nicht an…“

 

1. Morgens springt der Lieblingstontechniker mit 40° Grippchen ab – Eine Stunde bleibt, bis zur Abfahrt mit der pünktlichen und zuverlässigen DB!

Die nicht vorhandene Multitaskingfähigkeit mit teilweise zwei Telefongesprächen und Internetrecherche gleichzeitig musste getestet werden. Gefühlte 113 Gespräche in einer Stunde… mit Erfolg. Tontechniker organisiert – Danke an Mike für den kurzfristigen Einsprung!

2. Die DB und ihre Partnerunternehmen haben bekanntlich Humor. Gleich zwei ausgefallene Loks sorgten dafür, dass wir 9,5 Sdt. für die weite Luftlinienstrecke von 140 km (Bremerhaven – Sylt) brauchten… Hätten wir in Bremerhaven ein Tretboot zu Wasser gelassen, wären wir schneller gewesen…

Somit haben wir unseren neuen Ankunftsrekord mit 10 Min. vor Konzertbeginn aufgestellt. Zum Glück war die Roadiecrew bereits vor Ort und konnte vieles vorbereiten.

3. Musikalisch fügte sich alles nahtlos in die Vorgeschichte ein:

Die Blechnapfgitarre (Dobro) funktionierte mal vorsichtshalber gar nicht (fiel einem natürlich erst mit dem Nichterklingen des ersten Tones bei Romeo & Juliet auf…), eine andere Gitarre wurde versehentlich komplett einen 1/2 Ton zu hoch gestimmt, was dann dem Titel Brothers in arms nun jeden Flair geraubt hat. Weiter riß ein Gurt, die Bassanlage machte was sie wollte, Sticks fielen aus den Händen usw. War schon beinahe wieder lustig.

Das war mit Sicherheit der pannenreichste sTRATS-Tag bislang!

Das Publikum hat es uns verziehen und mit uns gelacht.

Leider war durch den Ankunftsstress keine Zeit für die Fotografie! Diesmal also keine Fotos vom Konzert.

Bedingt durch das DFB-Pokal-Finale war die Zuschauerzahl deutlich geringer als im Vorjahr. So ist das eben: dIRE sTRATS gegen Werder und Leverkusen. Wir haben 0:11 verloren. Im letzten Jahr haben wir bereits in Unna und auf der Kieler Woche gegen den Fußball spielen müssen.

Genug Nörgel-sTRATS:

Am nächsten Morgen haben wir dann die schönen Seiten Sylts gesehen. Die wenigen Eindrücke, die wir hatten, waren traumhaft.