07.11.15 – Brunsbüttel

Obwohl Brunsbüttel (bei Hamburg) für uns noch relativ nah liegt, hatten wir heute aus der Nähe Frankfurt kommend eine doch recht lange Anreise. Bei unserer Ankunft fanden wir unser Spielgerät spielbereit vor.

Soundcheck

Die Technikecke. Maurice am Mischpult für den Ton und Patrick am Lichtpult.

Elbeforum

Das Elbeforum hatten wir in den letzten 2 Jahren als Theater kennengelernt. Bei diesem Durchgang wurde die Bestuhlung nur im hinteren Saalbereich belassen. Vor der Bühne sollte dann ein Stehkonzert stattfinden.

Empore

Das Elbeforum hat eine Empore mit Sitzplätzen. Von hier konnte Roadie Sylvio Konzertfotos schießen.

Aus unserem Catering-Tourbuch:

Das Elbeforum besitzt kein eigenes Restaurant. So wurde unser Essen gebracht. Musikmachen ist Luxus – aber wenn das Drumherum auch noch so luxuriös ist, dann ist es einfach fantastisch. Feiner Auftritt, gutes Essen, schickes Hotel – alles schick. Manchmal sind wir glücklich! Nächste Woche geht es nach Buchhoz und nach Neubrandenburg.

Fährfahrt

Für die Rückreise entschieden wir uns für eine Fährfahrt von Brunsbüttel nach Cuxhaven auf der erste seit September 2015 in Betrieb genommenen Fährroute. Auf der großen Hochseefähre fuhren genau 6 Autos mit – man sagte uns, die Verbinung würde gut angenommen werden… 100 Minuten später trafen wir in Cuxhaven ein. Von dort sind es für uns nur noch ca. 40 km bis in die Heimat.

06.11.15 – Friedrichsdorf

Unsere Roadcrew, heute bestehen d aus Sylvio und Patrick, hat sich bereits früh morgens um 4 Uhr auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Wir anderen folgten mit einer humaneren Abfahrtzeit um 11 Uhr. Um 17 Uhr waren wir bereits mit dem Soundcheck fertig und konnten uns noch für 1,5 Stunden im naheliegenden Hotel ausruhen. Um 19 Uhr trafen wir uns im Restaurant der Veranstaltungshalle. Da wir vorbestellen konnten, wurde die Zeit nicht knapp. Nervig wird es dann, wenn man 15 Min. vor Konzertbeginn noch einen halben Teller vor sich hat und anschließend im Fresskoma an sein Instrument muss. Heute also alles ganz entspannt. Nervig war für mich nur die zum Glück abklingende Erkältung.

Catering
Und hier die Trägemacher. Feines Essen. Gleich geht es mit vollem Bauch auf die Bühne. Wir fangen gerne mal mit einer langsameren Nummer an…

Das Konzert

Das „Forum Friedrichsdorf“ ist eine Art Bürgerhaus. Eine kleine Halle für vielleicht 500 Personen. Aufgrund von Stimmproblemen wurde das Programm zu Lasten der Stücke mit Chorgesang umgestellt. Zum Glück umfasst unser Repertoire so einiges an Songs.

Schick Licht

Unser Patrick hat sich in der kurzen Zeit schnell eingearbeitet. Die meisten Songs haben bereits eine fein ausgearbeitete Lichtshow. Unsere persönlichen Licht-Highlight sind „Private investigations“ und „Telegraph road“. Morgen geht es weiter ins Theater Elbeforum in Brunsbüttel bei Hamburg. 6 Std. Busfahrt stehen uns bevor.

30.10.15 – Gelsenkirchen

30.10.15 – Gelsenkirchen – Kaue

Bei unserem 3. Konzert in Gelsenkirchen haben wir es geschafft. Die Bude war voll mit 420 Zuschauern. Wunderbar!

Die Bühne

Heute waren wir in 6-Mann-Besetzung mit unseren beiden Gästen Andre Amberg (Gesang&Gitarre) sowie Matze Schinkopf (Sax&Flöte) unterwegs. Und sie kamen aus den unterschiedlichsten Richtungen mit 6 Wagen angereist (das hatten wir noch nie – normalerweise optimieren wir für 2 Kleinbusse: – Jens aus Bremerhaven – Tobi aus Hamburg – Matze aus Bremen – Wolfgang aus Minden – Thomas aus Dinslaken – Andre aus Frankfurt – Crew mit Maurice, Sylvio und Patrick aus Bremerhaven

Ein großer Dank an die fantastische Köchin

Kulinarisch steht die Kaue Gelsenkrichen bei uns ganz klar auf Platz 1. Die Köchin der Kaue zaubert für uns Gaumenfreuden. Auch die 3/9 Vegetarier der Band wurden beglückt. Normalerweise freuen sich jene bereits, wenn das gelieferte Essen ohne Fleischbrocken geliefert wird. Denn als kleine Band verzichten wir darauf, eine Cateringliste im Vorfeld abzusenden. Aber manch ein Veranstalter fragt doch hin und wieder danach. Mit dem Essen ist es ein Glücksspiel. Manchmal finden wir paradisische Zustände vor und manchmal hingegen ziehen die Musiker ihr 3 Tage altes Brötchen vor. Zum Glück kommt letzteres eher selten vor.

Hotelblick

Ein Blick aus dem 15. Stock des Maritim-Hotels Gelsenkirchen.

Pool

Welch ein Luxus – manchmal muss man sich kneifen und anschließend wieder auf den Boden holen. Am Morgen bot der Hotelpool einen wunderbaren Einstieg in den Tag. Gelegentlich dürfen wir in den Poolgenuss kommen. Ärgerlich ist es dann, wenn wir in Zeitnot sind (was beim Musikmachen nicht selten ist…).

Matze & Sylvio

Bei „Money for nothing“ integriert sich Roadie und Fotograf Sylvio in die Bühnenshow…

25.10.15 – Frankfurt

Frankfurt – Südbahnhof

Mittagsshow in Frankfurt: Im Südbahnhof ticken die Uhren anders. Das Konzert beginnt um (ACHTUNG) 12 Uhr Mittags, abgeschottet vom Tageslicht in einem schicken Liveclub.

Südbahnhof

Im Südbahnhof sitzt man. Irgendwann gibt es Standingovations. Hier ein Foto kurz vor dem Feierabend um 15:00 Uhr.

Heimreise

Um 16 Uhr ging es auf die Heimreise. Ankunft in Bremerhaven um 22:15 Uhr. Die Zeit verging in den letzten Tagen unglaublich schnell. Die vielen Eindrücke verschwimmen. Nach dem 2. Tag stellt sich oft das Tourfeeling ein. Die eigene kleine Welt dreht sich dann ausschließlich um den nächsten Auftritt und man taucht in eine völlig andre Welt ein. Unsere nächste 4-Tages-Tour steht zwischen Weihnachten und Neujahr an. Bis dahin überbrücken wir mit kurzen „Wochenendtouren“.

24.10.15 – Koblenz

Koblenz – Cafe Hahn

Auf dem Weg von Basel nach Koblenz haben wir erneut Ausschau nach einem schicken Kulturprogramm gehalten. In der näheren Auswahl stand ein Abstecher zum Mittelrhein, der Speyerer Dom (den wir bereits 2012 besucht haben) sowie das Flugzeugmuseum Speyer. Letzteres hat das Rennen gemacht. Hoch beeindruckend waren die originalen Exponate der Ausstellung. Dazu gehörte u.a. eine Boing 747, ein Spaceshuttle, mehrere U-Boote …

 

Cafe Hahn

Gegen 16:30 Uhr trafen wir im Cafe Hahn ein. Unsere Crew war bereits fleißig am Aufbauen (welch ein Luxus – wir wollen nicht mehr ohne!!!) Das Cafe Hahn hat 2014 die Auszeichnung als besten Liveclub Deutschlands zugesprochen bekommen. Es ist uns immer wieder eine Freude, hier spielen zu dürfen. In den letzten 4 Jahren waren wir (ich meine) 12x in Koblenz musikalisch unterwegs.

Festungskonzert

Im kommenden Jahr werden wir wieder auf der Festung Ehrenbreitstein spielen. Termin ist der 12.08.16.

Kontrabass

Zum 3. Mal im Einsatz: Chriddels Kontrabass. Es bringt schon Spaß, den Titel „Done with Bonaparte“ mit akustischem Bass zu spielen, nur ist die Frage, ob der logistische Aufwand den Nutzen rechtfertigt. Ein solch empfindliches Instrument auf Tour zu transportieren ist schon eine gewisse Herausforderung. Ein Hingucker bleibt es aber.

23.10.15 – CH-Basel/Pratteln

Basel/Pratteln – Z7

Abfahrt morgens um 10:15 Uhr aus dem schicken Leonardo-Hotel Nürnberg Richtung Basel – Bei der Vorbeifahrt am Ort Schwäbisch-Hall ruft Chriddel aus dem hinteren Teil des Busses: „Hier war ich schon mal mit meiner Oma“. Und so hatten wir unser nächstes Touriziel. Gleich runter von der Autobahn, um die historische Altstadt zu besuchen. Es ist schon erstaunlich, dass wir Schwäbisch-Hall nur aus der Fernsehwerbung für die Bausparkasse kennen. Die vier rechteckigen Steinblöcke des Logos lassen nicht gerade auf ein so schönes Städtchen schließen.

4 Stunden später überquerten wir die Schweizer Grenze

Das Z7 in Basel/Pratteln bespielen wir bereits zum 4. Mal. Heute hatten wir unseren Z7-Besucherrekord von 350 verkaufter Tickets. Es geht bergauf.

Wunschlos zufrieden

Das Z7 lässt keine Wünsche offen. PA, Licht, Catering usw. – alles super und zum wohlfühlen. Es fehlte lediglich noch eine Burgenbesichtigung für den Kulturbeauftragten. Vielen Dank an Melanie und Norbert für den rundum gelungenen organisierten Abend! Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Neue Kopfhörer

Jens hat sich neue Sennheiser-Kopfhörer zugelegt und verlässt den Bereich der Inears.

Zweiter Einsatz

Heute war Chriddels Kontrabass zum 2. Mal im Einsatz. Wir haben uns an diesem Abend dazu entschieden, ihn nur bei einem Song einzusetzen.

22.10.15 – Nürnberg

Nürnberg – Hirsch

Orte, die uns Norddeutschen im Alltag so fern sind… Heute zu Gast in Nürnberg. Unsere 7-Stunden-Anfahrt haben wir wie gewohnt routiniert abgesessen. Dabei begann der Morgen weniger routiniert. Anruf von Roadie Sylvio: „Der von der Autovermietung für uns reservierte Transporter hat völlig (wirklich völlig) abgefahrene Reifen und die Ersatzreifen wurden nicht rechtzeitig geliefert – was nun?“. Ein paar Telefonate später stand der Bus um 7:30 Uhr morgens auf der Hebebühne einer Werkstatt zwecks Aufziehens neuer Reifen. Ebenso auf der Hebenbühne befanden sich unzählige Gitarren und sonstiger Band-Krams. Dennoch schaffte es die Crew deutlich vor uns am Auftrittsort zu sein.

Catering

Ein gepflegter Catering-Kühlschrank. Das Thema Catering wurde vom Hirsch-Nürnberg vorbildlich gelöst. Beim Eintreffen der Band gab es Kaffee, Obst, Balisto. Nach dem Soundcheck wurde das warme Essen serviert (wunderbarer Braten mit verschiedenen Beilagen). Was will man mehr.

Im „Hirsch“ sind wir nun zum 2. Mal

Ein Experiment

Für unsere 4-Tages-Minitour haben die sTRATS erstmals einen Kontrabass dabei. Der recht neue Song „Done with Bonaparte“ eignet sich als charakteristisch akustisch gesprägter Song gut dafür. Die Front bestand somit aus Dobro, Akustik-Gitarre und Kontrabass. Tobi hat hingegen auf ein synthetisches Akordeon zurückgegriffen. Für heute sollte es bei einem Song bleiben. Morgen werden wir vielleicht einen weiteren Song in Angriff nehmen.

Nürnberg Impressionen

Früh am kommenden Morgen macht sich der gitarrespielende Kulturbeauftragte der Band alleine auf den Weg in die Nürnberger Altstadt. Es ist ein wirklich schöner Innenstadtkern mit vielen Gebäuden aus dem Spätmittelalter. Bei unserem letzten Besuch 2014 hatten wir uns das Reichsparteitagsgelände mit Kongresshalle und Zeppelinfeld des 3. Reiches angeschaut. Auf jenem Feld haben 1992 die originalen Dire Straits gespielt.

03.10.15 – NL-Oss

Heute zu Gast in Oss (NL) im Theater De Livekamp

Heute zu Gast in der holländischen Stadt Oss im „Theater De Livekamp“. Als wir um 13 Uhr ankamen, waren wir recht neugierig, wie denn unser heutiger Spielort aussehen wird. Theaterkonzerte sind bei uns leider eher selten. In diesem Jahr ist es unser 2. Konzert. Im kommenden Jahr werden es einige mehr – wir freuen uns darauf.

Hotel gegenüber

Nachdem die Neugier zu ihrem Recht kam, checkten wir im Hotel ein. Der absolute Luxus war die Entfernung zum Spielort. Das Hotel liegt direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite. Da bot sich ein kleines Nachmittagsnickerchen an. Kleine Anekdote: Höflicherweise spricht man in Holland ersteinmal englisch, bis der Gegenüber die Sprache wechselt. Das Eincheckprozedere war heute etwas länger als üblich. Es gab Zusatzbuchungen, W-Lan, Firmenaddressierungen usw. zu klären. Erst am Ende dieser etwas holprigen Prozedur merkte die freundlich lächelnde Hoteldame an, dass wir gerne auch deutsch reden können… Naja, beim nächsten Mal…

Backstage

Unser Backstagebereich in den Katakomben des Theaters.

Band ist begeistert

Die Band hat extrem diszipliniert und gut gespielt. Und das Publikum war vom 1. Ton an über die komplette Konzertdauer von ca. 150 Minuten absolut ruhig. Kein Wort!!! Fantastisch! So konnten die vielen atmosphärischen Passagen gut wirken und kamen musikalisch voll zur Geltung.

Gitarren-Gopro

Ein Screenshot von der Gitarrengopro bei „Tunnel of love“.

Schönes Theaterkonzert

450 Konzertgäste kamen in das fast ausverkaufte Theater. Für unseren Einstand sind wir mehr als zufrieden.

Neue Keyboard-Technik

Tobi beim Souncheck. Er hat sich ein neues Soundmodul zugelegt und uns beim Konzert überrascht.

02.10.15 – Unna

Heute zu Gast in der Lindenbrauerei in Unna bei Dortmund

Nach 1,5 Jahren führen unsere Wege wieder nach Unna bei Dortmund in die schöne Lindenbrauerei. Nach einer lästigen Anreise mit Vollsperrungen und Staus, kamen wir gegen 17:30 Uhr am Auftrittsort an. Unsere Crew hatte zu unserem Glück bereits komplett aufgebaut und die Bühne für den Soundcheck freigegeben. Wir hatten so noch etwas Zeit, an Arrangements zu feilen. „Tunnel of love“ stand auf der Tagesordnung. Ein etwas höheres Tempo tat dem Song gut. Ebenso wurde „Lady writer“ etwas aufgehübscht – leider stand er am heutigen Abend nicht auf der Setliste.

Start der Indoor-Saison

Die Indoorsaison hat wieder begonnen. Ab jetzt geht es durch die Clubs, Theater, kleinen Hallen usw. Viele der nun anstehenden Orte kennen wir bereits. Morgen geht es hingegen ins Neuland – Theater de Livekamp in Oss NL. Wir freuen uns.

Abfahrt

Um 0:30 Uhr haben wir den Konzertsaal verlassen. Uns erwartete das sehr feine „Katharinen-Hotel“, in welchem wir bereits vor 3 Jahren untergebracht waren.

 

11.09.15 – Wardenburg

11.09.15 – Wardenburg – Open Air an der Wassermühle

Für uns hat die Wassermühle Wardenburg eine besondere Bedeutung. Bereits zum 13. Mal spielen wir hier. Angefangen haben wir 2007 im Saal der Wassermühle vor nur 100 Konzertbesuchern. Neun Indoorkonzerte später (2010 sogar gleich 3x) enschlossen sich Band und Veranstalter Oliver Boelssen zu einem Experiment als Open Air Konzert in der Parkanlage der Wassermühle, welches heute für uns zum 4. Mal stattfand. Der Kartenvorverkauf lief gut und am Konzertabend standen 500 Besucher vor der Bühne. Für eine jährlich einmalige und privatorganisierte Veranstaltung ist es besonders.

Seltene Songs

Matze am Saxophon und Mike an der Pedal Steel ergänzten uns, so dass einige Songs, die sich nur in dieser Besetzung zu spielen eignen, aufgeführt wurden: – Done with Bonaparte – Planet of New Orleans (hat mitlerweile Seltenheitswert) – You and your friend – Your latest trick

Ein großer Dank an Oliver Boelssen und sein Team. Es war uns wiedereinmal eine große Freude.

 

Matze und Wolle im Sultans-Duett